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Universität Graz Neuigkeiten Tier-Roboter-Mensch

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Montag, 20.12.2021

Tier-Roboter-Mensch

Zoologe Thomas Schmickl wurde von der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien ausgezeichnet. Foto: Uni Graz/Kernasenko.

Zoologe Thomas Schmickl wurde von der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien ausgezeichnet. Foto: Uni Graz/Kernasenko.

Zoologe Thomas Schmickl erhält den Prix Agathon de Potter de Biologie Animale der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien

Unterwasser-Roboterschwärme mit kollektivem Bewusstsein, Gesellschaften aus Pflanzen und Robotern, die gemeinsam neue Lebensräume bauen, oder ein smarter Bienenstock, der die Insekten bei der Arbeit unterstützt und sie vor Gefahren warnt: Thomas Schmickls Forschungen klingen nach Science-Fiction. Sie sind aber in dem von ihm mitgegründeten Artificial Life Lab längst Realität.

Schmickl und sein Team erforschen soziale Insekten, wie eben zum Beispiel Bienen, und andere natürliche Schwarmsysteme. Die ForscherInnen sehen sich nicht nur an, wie tierische Gesellschaften funktionieren, sondern auch, wie man die daraus gewonnenen Erkenntnisse auf künstlich geschaffene Schwarmalgorithmen übertragen kann. Ihr Ziel ist, neue und großflächig verteilte, adaptive Umweltmonitoring-Systeme zu entwickeln und Ökosysteme durch diese ökologisch wirksamen Technologien zu unterstützen.

Für seine langjährigen Forschungen zu diesen Themen hat Thomas Schmickl vergangene Woche den „Prix Agathon de Potter de Biologie“ der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien erhalten. Die Akademie wurde 1769 im Auftrag von Kaiserin Maria Theresia und Karl Alexander von Lothringen gegründet und zeichnet verdienstvolle WissenschafterInnen in den Natur-, Geistes-, Sozial- und Politikwissenschaften sowie der Künste in ganz Europa aus. Der Preis wurde pandemiebedingt im Rahmen einer Online Zeremonie vergeben.

 

>> Weitere Infos: https://alife.uni-graz.at/ und https://colibri.uni-graz.at/de/

Erstellt von Gerhild Leljak

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