Studieren an der Uni Graz: So klappt die Anmeldung

Zum Europatag: Mit Arqus internationale Kompetenzen stärken

Am 9. Mai steht Europa im Mittelpunkt. An der Universität Graz wird europäische Zusammenarbeit auch im Studienalltag erlebbar – unter anderem durch die Hochschulallianz Arqus. Aktuell können sich Master- und Doktoratsstudierende für das Arqus Micro-Credential „Advanced Creative Thinking and Communication“ anmelden.

Das Coming-out des Song Contests: eine Bühne für Gemeinschaftsgefühl und Freiheit

Der Eurovision Song Contest sorgt stets für Diskussionen, hohe TV-Einschaltquoten und Ansturm des Publikums. Vor allem unter queeren Menschen erfreut sich der musikalische Wettstreit großer Popularität. Historiker und Kulturwissenschaftler Kamil Karczewski erklärt, warum das so ist. Die extravagante Ästhetik der Auftritte verbindet queere Fans, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und vermittelt Freiheit.

Gewichtige Gemeinschaft: die Schlüsselrolle von Bodenkrusten im Erdsystem

Sie stehen oft im Schatten der Pflanzenwelt: Flechten, Pilze, Moose und Bakterien, die auf Gesteinen und Bäumen oder als Bodenkrusten einzigartige Gemeinschaften bilden. Bettina Weber von der Uni Graz rückt dieses biologische Bündnis ins Rampenlicht der Forschung. Ihre Untersuchungen zeigen, dass diese Lebensgemeinschaften einen wesentlichen Bestandteil der kritischen Zone der Erde bilden und eine Schlüsselrolle bei den Wechselwirkungen zwischen Land und Atmosphäre spielen. Für ihre bahnbrechende Forschungsarbeit wurde Bettina Weber Anfang Mai von der europäischen Vereinigung der Geowissenschaften (European Geosciences Union) ausgezeichnet.

Erstes digitales Gedenkbuch aller Grazer NS-Opfer

Klara Brecher lebte mit ihrem Mann Ernst und Sohn Henry bis zum Herbst 1938 in Sichtweite zur Universität Graz. Dann warfen die Nationalsozialisten die jüdische Familie aus deren Wohnung am Geidorfgürtel 24. Während Henry den Nazi-Terror bei Verwandten in Zagreb überlebte, wurde das Ehepaar Brecher 1942 ins Vernichtungslager Sobibor in Polen deportiert und ermordet. 854 weitere Schicksale aller Grazer NS-Opfer fasst erstmals das digitale Gedenkbuch MEMOR zusammen.  Anlässlich des Gedenktags der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai setzen Gerald Lamprecht, Leiter des Centrums für Jüdische Studien, und der Zeitgeschichte-Verein CLIO den Verfolgten und Ermordeten ein einzigartiges, virtuelles Denkmal.