Studieren an der Uni Graz: So klappt die Anmeldung

Mit Mimik und Gestik singen: Wie gehörlose Menschen Musik wahrnehmen

Demnächst wecken die Lieder beim Song Contest unterschiedliche Emotionen. Die Beats laden zum Tanzen, Melodien zum Träumen ein und die Texte sorgen gar für Kontroversen. Doch wie nehmen gehörlose Menschen Musik wahr? David Obermaier ist Lehrender für Österreichische Gebärdensprache an der Uni Graz und arbeitet auch als DJ SilentBeat. Er versucht, Musik inklusiv erlebbar zu machen, und erklärt im Interview, wie man ohne Gehör einem Song „lauschen“ kann.

Zum Europatag: Mit Arqus internationale Kompetenzen stärken

Am 9. Mai steht Europa im Mittelpunkt. An der Universität Graz wird europäische Zusammenarbeit auch im Studienalltag erlebbar – unter anderem durch die Hochschulallianz Arqus. Aktuell können sich Master- und Doktoratsstudierende für das Arqus Micro-Credential „Advanced Creative Thinking and Communication“ anmelden.

Das Coming-out des Song Contests: eine Bühne für Gemeinschaftsgefühl und Freiheit

Der Eurovision Song Contest sorgt stets für Diskussionen, hohe TV-Einschaltquoten und Ansturm des Publikums. Vor allem unter queeren Menschen erfreut sich der musikalische Wettstreit großer Popularität. Historiker und Kulturwissenschaftler Kamil Karczewski erklärt, warum das so ist. Die extravagante Ästhetik der Auftritte verbindet queere Fans, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und vermittelt Freiheit.

Gewichtige Gemeinschaft: die Schlüsselrolle von Bodenkrusten im Erdsystem

Sie stehen oft im Schatten der Pflanzenwelt: Flechten, Pilze, Moose und Bakterien, die auf Gesteinen und Bäumen oder als Bodenkrusten einzigartige Gemeinschaften bilden. Bettina Weber von der Uni Graz rückt dieses biologische Bündnis ins Rampenlicht der Forschung. Ihre Untersuchungen zeigen, dass diese Lebensgemeinschaften einen wesentlichen Bestandteil der kritischen Zone der Erde bilden und eine Schlüsselrolle bei den Wechselwirkungen zwischen Land und Atmosphäre spielen. Für ihre bahnbrechende Forschungsarbeit wurde Bettina Weber Anfang Mai von der europäischen Vereinigung der Geowissenschaften (European Geosciences Union) ausgezeichnet.