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Staunen, Schauspiel, Science: Astrophysiker:innen begleiteten partielle Sonnenfinsternis

Der Star war die Sonne, am Programm ein Naturschauspiel: Die partielle Sonnenfinsternis am Abend des 12. August 2026 lockte die Massen auf den Grazer Schloßberg. Begleitet wurde der Sun-Downer mit einem Schuss Wissenschaft durch Astrophysiker:innen der Universität Graz.

In Graz wird über Europas digitale Zukunft diskutiert

Exakt drei Monate vor der Veranstaltung stellt das Team des Technology Impact Summits (TIS) das Programm des diesjährigen Think-Tank-Events vor.

Kulturerbe retten: Grazer Forschende machen Römersteine wieder lesbar

Was zur Zeit der Römer in Stein gemeißelt wurde, bewahren Forschende der Uni Graz und TU Graz vor dem Verschwinden. Sie haben eine einfache und kostengünstige Methode entwickelt, um Inschriften auf Grabmälern und Weihealtären, die verwittert sind oder beschädigt wurden, wieder lesbar zu machen. Derzeit testen sie das Verfahren an Römersteinen in mehreren Orten der Steiermark. Ziel ist, auch anderen Historiker:innen ein Werkzeug in die Hand zu geben, um Kulturerbe zu bewahren, wenn teure Forschungsgeräte nicht verfügbar sind. Die Methode wurde kürzlich im Wissenschaftsjournal Heritage Science publiziert.

Wenn sich die Sonne verfinstert: Erhellendes für Wissenschaft und Grazer:innen

Wenn sich am 12. August 2026 in Graz der Mond teilweise vor die Sonne schiebt, wird das Ereignis wieder viele Menschen in seinen Bann ziehen. So auch Manuela Temmer, Astrophysikerin an der Uni Graz. Denn das Himmelsphänomen hat einen Mehrwert für die Forschung, bestätigt die Wissenschaftlerin: „Während einer Sonnenfinsternis lässt sich die Korona besser beobachten als mit jedem Instrument.“