Lange Nacht der Forschung an der Uni Graz am 24. Mai

Tierische Therapie: Selbstheilung von Insekten gibt weitere Rätsel auf

Sind wir krank, hilft oft der Weg in die nächste Apotheke. Das ist bei Insekten ähnlich. Bienen und Ameisen holen sich ihre Medikamente in der Umgebung. Wie sie sich mit Hilfe von Pflanzen und andere Substanzen selbst heilen, hat Dalial Freitak, Zoologin an der Universität Graz, bereits intensiv erforscht. Doch wie wirken sich die verwendeten, meist schädlichen Stoffe wie Nikotin oder Alkohol auf das Verhalten oder Immunsystem der Tiere aus? Diesen Fragen will die Wissenschaftlerin näher auf den Grund gehen.

Gefangen in Guantánamo: Uni Graz beleuchtet die Schatten von Haft in Lagern

Guantánamo gehört zu den bekanntesten und berüchtigtsten Straflagern der Welt. Es ist zugleich Symbol für die Frage, wie wir als Gesellschaft mit Gefangenschaft umgehen sollen. Mit Antworten darauf beschäftigt sich die Universität Graz bei einer internationalen Konferenz vom 30. Mai bis 2. Juni 2024. Wissenschaftler:innen und ehemalige Häftlinge setzen sich damit auseinander, was Internierung und Abschottung mit den Menschen macht. Unter den Vortragenden ist der Bestsellerautor Mohamedou Ould Slahi. Er hat mit seinem Buch „Das Guantánamo-Tagebuch“ die Grundlage für den Hollywood-Thriller „Der Mauretanier“ mit Jodie Foster und Benedict Cumberbatch geliefert.

Grüner „Skywalker“ in der Mur? Auf den Spuren eines steirischen Fisch-Unikums

Was das Kernöl für die Kulinarik der Steiermark bedeutet, ist der Smaragdgressling für die steirische Tierwelt. Der rund zehn Zentimeter große Fisch ist einzigartig auf der Welt. Er wurde bislang nur in der Mur zwischen Zeltweg und Frohnleiten angetroffen. Biolog:innen der Universität Graz heften sich nun auf die Spuren der erst vor sechs Jahren entdeckten Art. Sie wollen die tatsächliche Verbreitung klären und mehr über die Lebensbedingungen des grün schimmernden Tieres erfahren.

Zum Weltbienentag am 20. Mai: Uni Graz baut Forschungspark aus

"BEEfluencer:innen" haben den ersten Versuchsbienenstand finanziert. Um die Forschung voranzutreiben, werden nun weitere Förder:innen gesucht.