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Vernunft, Verstand und Menschenwürde: zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant

Vor 300 Jahren, am 22. April 1724, wurde im damals preussischen Königsberg Immanuel Kant geboren. Als der wohl bedeutendste Philosoph der Aufklärung prägte er das abendländische Denken bis heute. Sein Plädoyer für die Vernunft, seine Ermutigung, den eigenen Verstand zu nutzen, sowie seine Vorstellung von der Gleichheit der Würde aller Menschen haben nichts an Aktualität verloren. Kants Idee vom ewigen Frieden in der Welt spiegelt sich unter anderem in den Verträgen der Europäischen Union wider. An der Uni Graz befassen sich Forschende ganz unterschiedlicher Disziplinen mit dem großen Aufklärer. Unter ihnen Paul Gragl, Professor für Europarecht, sowie die Philosoph:innen Ursula Renz und Reinhold Esterbauer.

Bringt Wasserstoff die Wende?

„Wasserstoff“ lautet das Zauberwort, mit dem sich große Hoffnungen auf eine klimaneutrale Zukunft verbinden. Dem häufigsten chemischen Element des Universums wird nicht zum ersten Mal Aufmerksamkeit zuteil. Bereits Ende der 1950er-Jahre löste der britische Ingenieur Francis Bacon mit der Entwicklung von Brennstoffzellen einen ersten Hype aus. Weitere folgten. Seit dem Pariser Klimaabkommen 2015 mit dem Ziel der Dekarbonisierung sind die Erwartungen, die Wasserstoff weckt, so groß wie nie zuvor. Wird der aktuelle Hype auch wieder abflauen? „Diesmal ist die Dynamik eine andere“, sagt Michael Kriechbaum. „Über 40 Länder haben bereits eine Wasserstoff-Strategie veröffentlicht. Weltweit über 1000 geplante Projekte mit einem Gesamtvolumen von fast 225 Milliarden Euro und steigende Investitionen in Start-ups belegen das“, so der Sozialwissenschaftler, der an der Uni Graz und TU Graz forscht.

Um die Wette Wildnis entdecken: City Nature Challenge sammelt Naturbeobachtungen

Von 26. bis 29. April 2024 können Bürger:innen im Rahmen der weltweiten City Nature Challenge die Artenvielfalt in der Steiermark dokumentieren.

Herzbewegend: mit Mathematik und künstlicher Intelligenz Operationen verbessern

Wie können Gleichungen die Gesundheit fördern? Die Mathematikerin Federica Caforio nutzt sie, um das Herz-Kreislauf-System zu simulieren. Für ihre Weiterentwicklung eines digitalen Zwillings des Herzens wurde sie ausgezeichnet.

Studieren statt quereinsteigen: Melde dich jetzt für ein Lehramtsstudium an!

Macht es dir Spaß, mit Jugendlichen zu arbeiten? Möchtest du junge Menschen für das, was dir am Herzen liegt, begeistern? Und noch dazu ausgezeichnete Jobaussichten haben? Dann registriere dich bis Mitte Mai für das Aufnahmeverfahren zum Lehramtsstudium! Weil es zu wenige Pädagog:innen gibt, unterrichten in den Schulen immer mehr Quereinsteiger:innen. Ein Lehramtsstudium bringt aber immer noch viele Vorteile im Beruf. Top ausgebildet hast du die besten Voraussetzungen, um in der Klasse erfolgreich zu sein.

Latein zum Anfassen: Digitales Projekt erschließt lateinische Inschriften

Um lateinischen Inschriften zu begegnen, braucht man nicht in die Ewige Stadt nach Rom zu fahren. Die Texte in jener Sprache springen uns bei Spaziergängen durch die Grazer Innenstadt ins Auge. Auf Friedhöfen und Denkmälern begegnen wir ihnen ebenfalls. Sie enthalten jedoch Informationen, die für heutige Leser:innen meist nicht mehr zu entziffern sind. Ein Projekt am Institut für Antike vermittelt hier zwischen Vergangenheit und Gegenwart – und setzt dabei ganz auf die Unterstützung aller Interessierten.

Qualitative Forschung: KI läutet Paradigmenwechsel ein

Die Qualitative Analyse, ein etablierter Ansatz der qualiativen Forschung zur Themensortierung und Erkennung von Zusammenhängen, erfährt durch die Entwicklung generativer KI-Systeme möglicherweise einen revolutionären Wandel. Doch was genau bedeutet das für die Forschung und wie verändert es den Prozess der Datenanalyse? Darüber spricht die erfahrene Forscherin Susanne Friese anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums des Grazer Methodenkompetenzzentrum (GMZ) der Universität Graz.

Uni Graz entwickelt nachhaltigen und recycelbaren Bio-Kunststoff

Forschende der Universität Graz entwickeln ein vollständig recycelbares, biobasiertes Epoxidharz, das die Kunststoffindustrie nachhaltig verändern könnte. Ein Durchbruch, der Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit verbindet.