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Universität Graz Neuigkeiten Publikums-Hit

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Donnerstag, 27.11.2014

Publikums-Hit

Science-Slam-Promotor Bernhard Weingartner, Manfred Hartbauer (Uni Graz), Marie-Therese Philipp (TU Wien), Lisa Zimmermann (FH Joanneum), Kurt Ebeleseder (Med Uni Graz), Ida Aringer (Med Uni Graz), Reinhold Scherer (TU Graz) und Kunstuni-Rektorin Elisabet

Science-Slam-Promotor Bernhard Weingartner, Manfred Hartbauer (Uni Graz), Marie-Therese Philipp (TU Wien), Lisa Zimmermann (FH Joanneum), Kurt Ebeleseder (Med Uni Graz), Ida Aringer (Med Uni Graz), Reinhold Scherer (TU Graz) und Kunstuni-Rektorin Elisabeth Freismuth (v.l.) Fotos: Lunghammer

Gemeinsam mit der Singgemeinschaft Voitsberg erklärte Uni-Graz-Zoologe Hartbauer, wie es einem synchron zirpenden Chor männlicher tropischer Heuschrecken besser gelingt, die Weibchen zu bezirzen.

Singgemeinschaft Voitsberg und Uni-Graz-Zoologe Hartbauer

Das Publikumsvoting konnte Reinhold Scherer von der TU Graz für sich entscheiden.

Reinhold Scherer von der TU Graz

2. Steirischer Science Slam: Zoologe Manfred Hartbauer begeisterte ebenso wie Sieger Reinhold Scherer von der TU Graz

Bis auf den letzten Platz gefüllt war am 25. November 2014 die generalmusikdirektion in Graz, als der 2. Steirische Science Slam über die Bühne ging. Sechs Forscherinnen und Forscher präsentierten ihre Fachgebiete als „Science Slammer“ in nur sechs Minuten und sorgten im Saalpublikum mit Neuronenpartys, einem synchronen Heuschrecken-Chor und schüchternen Elektronen für beste Unterhaltung. Das anschließende Publikumsvoting konnte Reinhold Scherer von der TU Graz für sich entscheiden und sich neben einem iPad Air auch über einen Startplatz im nationalen Science Slam-Finale im Sommer 2015 freuen.
 „Manege frei“ hieß es für sechs WissenschafterInnen: in nur sechs Minuten dem Publikum humorvoll näherzurbingen, woran sie forschen, was sie daran fasziniert und welchen Nutzen ihre Forschung eines Tages haben soll.


Den Anfang machte Marie-Therese Philipp, die sich am Atominstitut der TU Wien mit Quantenbits beschäftigt und dem Publikum erklärte, was schüchterne Elektronen so alles anstellen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

Startnummer zwei hatte der Zahnmediziner und erfahrene Poetry Slammer Kurt Ebeleseder aka Kuno Kosmos, der sich an der MedUni Graz mit Methoden zum Zahnerhalt befasst und dieses eher spröde Thema in ein gar nicht sprödes Gedicht verpackte.

Auf ihn folgte Reinhold Scherer von der TU Graz. Neben dem „Neuronenbasteln mit Reini“ hat der Forscher auch eindrucksvoll erklärt, dass er Gehirnzellen animieren möchte, lautstarke „Partys“ zu feiern, um beispielsweise MS-Patienten dank messbarer Gehirnaktivität zur Kommunikation mit der Außenwelt zu verhelfen.

Die nächste Slammerin war Lisa Zimmermann, die sich an der FH Joanneum mit unterschiedlichen Lerntypen und deren bestmöglicher Unterstützung im Fremdsprachenunterricht beschäftigt. Ihre Botschaft: Lehrmethoden müssen den Studierenden im Sinne des individuellen Lernerfolges auch ermöglichen, lonely zu lernen und trotzdem happy zu sein!

Ida Aringer von der Med Uni Graz eroberte als nächstes die Bühne. Sie schenkte dem Tausendsassa Niere mehr Bewunderung als dem Herzen und erklärte, was der Niere Schmerzen verursacht.

Auf sie folgte die sechste und letzte Darbietung des Abends: Manfred Hartbauer von der Uni Graz verwandelte den Voitsberger Chor kurzerhand in malaysische Heuschrecken und demonstrierte musikalisch, wieso sich synchron zirpende Heuschreckenmännchen akustisch hinter dem Lead-„Zirper“ verstecken und so Chancen auf weibliche Beachtung haben.  

Das einzigartige Format für Wissenschaftskommunikation fand mit Unterstützung des bmwfw sowie unter der Schirmherrschaft des Steirischen Hochschulraumes statt.


Die „Slammer“ des 2. Steirischen Science Slam:

  • Marie-Therese Philipp, TU Wien
  • Kurt Ebeleseder, MedUni Graz
  • Reinhold Scherer, TU Graz
  • Lisa Zimmermann, FH Joanneum        
  • Ida Aringer, MedUni Graz
  • Manfred Hartbauer, Karl-Franzens Universität Graz        


Was ist ein Science Slam?

WissenschafterInnen präsentieren ihre aktuelle Forschung auf einer Bühne in jeweils sechs Minuten pointiert, verständlich und unterhaltsam. Ein Beamer ist nicht vorgesehen, kreative Hilfsmittel wie Demoobjekte, Statisten, Soundeinspielungen und Co. sind hingegen sehr empfohlen, um auch komplexe Inhalte eindrücklich zu vermitteln. Nach den sechs Minuten soll das Publikum verstehen, womit man sich beschäftigt, warum einen dieses Thema fasziniert und was dabei eines Tages herauskommen könnte. Am Ende des Abends bewertet das Publikum Inhalt, Verständlichkeit und Kreativität jeder Präsentation und kürt so den Slam-Champion des Abends.

Erstellt von Eigner & Schweiger

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