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Universität Graz Neuigkeiten Kreativität treibt an: Gemeinsames Signal der Unis in Steiermark und Kärnten

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Dienstag, 21.04.2026

Kreativität treibt an: Gemeinsames Signal der Unis in Steiermark und Kärnten

Gruppe von sechs Personen in festlicher Kleidung steht in einem historischen Foyer mit hohen Gewölbedecken und Marmorsäulen. Sie halten symbolische Objekte aus verschiedenen Fachbereichen in den Händen – unter anderem einen Globus, ein elektronisches Bauteil, ein Architekturmodell, eine Muschel, eine Violine sowie ein Stethoskop – und repräsentieren damit die Vielfalt von Wissenschaft, Medizin, Technik und Kunst. ©© Helmut Lunghammer

Gemeinsam für Kreativität und Innovation: Peter Riedler (Universität Graz), Horst Bischof (TU Graz), Ada Pellert (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Peter Moser (Montanuniversität Leoben), Andrea Kurz (Medizinische Universität Graz) sowie Georg Schulz (Kunstuniversität Graz) (v.l.) Foto: Uni Graz/Lunghammer

Die Rektorinnen und Rektoren der Universitäten aus der Steiermark und Kärnten setzen anlässlich des Welttags der Kreativität und Innovation am 21. April ein gemeinsames Zeichen für die zentrale Rolle kreativen Denkens in Wissenschaft und Forschung

Der Welttag der Kreativität und Innovation wurde 2018 von den Vereinten Nationen anerkannt und stellt die Bedeutung von Kreativität und Innovation für gesellschaftlichen Fortschritt und nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt. Erstmals begehen Österreichs Universitäten diesen Tag mit einem gemeinsamen Aktionstag und setzen unter dem Hashtag #ALLESUNI ein sichtbares Zeichen für die Wirkung von Forschung und Kreativität in der Gesellschaft.

„Kreativität ist der Ausgangspunkt jeder wissenschaftlichen Entdeckung – sie treibt Forscherinnen und Forscher an, neue Fragen zu stellen, ungewöhnliche Wege zu gehen und die Grenzen des Wissens zu erweitern. Aus Ideen entstehen verlässliche Erkenntnisse, die unseren Alltag verbessern und Lösungen für die Herausforderungen von morgen ermöglichen.“

„Universitäten sind die berufensten Orte, an denen es ausdrücklich erwünscht ist, Gewissheiten zu hinterfragen und dabei recht zu behalten. Genau darin liegt ihre Stärke für unsere Gesellschaft. Hier entsteht faktenbasiertes Wissen, das Orientierung gibt und eine demokratische Öffentlichkeit stärkt, die auf Argumente statt auf Lautstärke setzt. Kreativität ist dabei kein Beiwerk, sondern der Ausgangspunkt für Ideen, die geprüft, weiterentwickelt und zu verlässlichem Wissen werden. So entstehen Innovationen, die unseren Alltag verbessern und den Wohlstand unserer Gesellschaft sichern, gerade in fordernden Zeiten. Der gemeinsame Aktionstag zeigt, wie viel Innovationskraft in unserer Region steckt. Erleben Sie es selbst bei der Langen Nacht der Forschung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!", betont dazu Rektor Peter Riedler. 

Lange Nacht der Forschung am 24. April

Wie vielfältig, überraschend und inspirierend Wissenschaft sein kann, zeigen Österreichs Universitäten am 24. April bei der Langen Nacht der Forschung – eine Einladung an die breite Öffentlichkeit, Kreativität und Innovation hautnah zu erleben. Das Programm der Universitäten in der Steiermark und Kärnten auf einen Blick:

Universität Graz: In acht Stationen um die Welt

TU Graz: Forschung live erleben

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Montanuniversität Leoben

Med Uni Graz: Healthy Aging

Kunstuniversität Graz

Erstellt von Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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Der Polarforscher und Uni-Graz-Professor Alfred Wegener hinterließ einzigartige Klimadaten aus Grönland. Nun analysiert ein Forschungsteam der Universität Graz diesen 100 Jahre alten Datenschatz und vergleicht ihn mit aktuellen Messungen.

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Ginko, Kiwi, Hanf: Sie gibt es als männliche und weibliche Pflanze. Wer im Biologie-Unterricht aufgepasst hat, wird dies bestätigen. Doch stimmt heute noch diese Kategorisierung, die Carl von Linné vor fast 300 Jahren festgelegt hat? Ein interdisziplinäres Team der Uni Graz hinterfragt diese Zuschreibungen und nimmt dies als Ausgangspunkt, Denkanstöße für ein gendersensibles Miteinander von Studierenden, Forschenden und Lehrenden zu liefern.

In acht Stationen um die Welt: die Lange Nacht der Forschung an der Uni Graz

Einen Kurztrip um den Globus kann man am 24. April ab 17 Uhr an der Universität Graz machen und dabei im Foyer der Universitätsbibliothek Besonderheiten aus anderen Ländern oder neues Heimisches entdecken. Die Reiseroute verläuft entlang von eingewanderten Tierarten, politischen Einstellungen und der Allmacht der Algorithmen. Zusätzlich gibt es ein Programm im historischen Lesesaal sowie im UniGraz@Museum und im Archiv der Universität Graz.

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