Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten PFAS in Honigbienen: Insekten ermöglichen Schadstoff-Monitoring in der Umwelt

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Dienstag, 26.08.2025

PFAS in Honigbienen: Insekten ermöglichen Schadstoff-Monitoring in der Umwelt

Biene im Flug, vor einer Flockenblume

Bienen nehmen Schadstoffe aus der Umwelt auf und liefern damit aktuelle Informationen über deren Verteilung. Foto: iredman - stock.adobe.com

PFAS – per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – sind in den letzten Jahren als sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ immer mehr in den Fokus gerückt. Die künstlich hergestellten Stoffe werden in der Erzeugung vieler Produkten des täglichen Lebens verwendet. Sie sind umwelt- und gesundheitsschädlich, schwer abbaubar und reichern sich überall an, in Flora, Fauna und auch in uns Menschen. Forscher:innen der Universität Graz haben nun mit Hilfe von Honigbienen das Vorkommen von PFAS zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Landnutzungsbereichen untersucht. Die Studie zeigt, dass sich Bienen und die von ihnen gesammelten Pollen ausgezeichnet für das Monitoring von Umweltgiften eignen. Die Insekten nehmen die Schadstoffe auf und lassen Rückschlüsse auf deren räumliche und saisonale Verteilung zu.

„In fast allen von uns untersuchten Bienen und Pollen wurde PFAS in quantifizierbaren Mengen nachgewiesen“, berichtet Jörg Feldmann. Der Chemiker der Uni Graz war Umweltgiften auch schon in Wildschweinen und Walgehirnen auf der Spur. „Beim Monitoring von Schadstoffen haben Bienen diesen Säugetieren aber einiges voraus. Weil sie nur wenige Wochen leben, können sich die Chemikalien, die sie aufnehmen, nicht längere Zeit in ihrem Körper anreichern. Damit liefern die gemessenen Konzentrationen immer aktuelle Informationen über das Vorkommen der Umweltgifte“, erklärt der Biologe Robert Brodschneider.

Für ihre jüngste Studie zu PFAS in Bienen und Pollen haben die Forscher:innen von April bis August Daten an sechs Standorten in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark mit unterschiedlicher Landnutzung gesammelt, in städtischen und halbstädtischen, ländlichen und landwirtschaftlich genutzten Bereichen. Bemerkenswert waren zeitliche und räumliche Unterschiede. Standortspezifische PFAS-Muster wiesen auf potenzielle Kontaminationsquellen hin, wie den Einsatz von Pestiziden, die Fluor enthalten. Kein direkter Zusammenhang zeigte sich mit der Art der Landnutzung.  

„Insgesamt haben wir in 90 Proben neun verschiedene PFAS nachgewiesen“, sagt Viktoria Müller, Umweltchemikerin an der Uni Graz und am James Hutton Institute in Aberdeen/UK. „Bienen im Stock wiesen im Durchschnitt die höchste Summe aus allen Konzentrationen auf, gefolgt von Sammelbienen und Pollen“, führt die Forscherin weiter aus. Unterschiede im Vorkommen von PFAS zwischen den Probentypen, insbesondere zwischen Sammlerinnen und Stockbienen, deuteten auf verschiedene Kontaktwege hin, etwa die Aufnahme über Blütenstaub, Partikel aus der Luft oder kontaminierte Oberflächen. „Wir konnten zeigen, dass Sammelbienen PFAS entweder über ihren Körper oder über Nektar und Pollen in den Stock einschleppen“, so Müller. 

„Das Wissen über saisonale und ortsgebundene Unterschiede bei den PFAS-Konzentrationen ist eine wichtige Voraussetzung, um Belastungskarten für bestimmte Gegenden erstellen zu können“, erklärt Feldmann die Bedeutung der Studie. Welche Einflussfaktoren für lokale und zeitliche Schwankungen verantwortlich sind, wird in weiteren Forschungen zu klären sein.

Publikation:
PFAS in the buzz: Seasonal biomonitoring with honey bees (Apis mellifera) and bee-collected pollen
Viktoria Müller, Jörg Feldmann, Eileen Prieler, Robert Brodschneider
Environmental Pollution, Volume 382, 2025, https://doi.org/10.1016/j.envpol.2025.126750

Leerbild
Robert Brodschneider, Viktoria Müller und Jörg Feldmann stehend vor Bienenstöcken, dahinter eine Laubhecke ©Uni Graz / Pichler
©Uni Graz / Pichler
Robert Brodschneider, Viktoria Müller und Jörg Feldmann (v.l.) haben das Vorkommen der „Ewigkeitschemikalien“ PFAS in Bienen und Pollen untersucht. Foto: Uni Graz / Pichler
Erstellt von Gudrun Pichler

Weitere Artikel

Uni Graz: Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Wissensstandort Steiermark

Runder Tisch fordert tragfähige Finanzierung für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028–2030 der fünf steirischen Universitäten mit dem Bund.

Wie unterrichten mit youtube und KI? Uni Graz stärkt Mediendidaktik in der Schule

Die Reise durch die Blutgefäße mit der VR-Brille veranschaulicht den Biologie-Unterricht. Ein interaktives Quiz macht Physik lebendiger. Das youtube-Video erklärt den Ersten Weltkrieg. Das Handy wird zwar vermehrt aus dem Klassenzimmer verbannt, dafür übernehmen in der Schule zunehmend soziale Plattformen, Apps sowie KI eine Rolle in der Wissensvermittlung. Doch wie gelingt der Unterricht mit Medien noch besser? Wo liegen die mediendidaktischen Herausforderungen? An der Universität Graz tauschen sich dazu Wissenschaftler:innen bei einer Tagung aus, die zum ersten Mal in Österreich stattfindet.

Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche