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Universität Graz Neuigkeiten März 1933

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Mittwoch, 22.03.2023

März 1933

Dekan Christoph Bezemek, Markus Steppan, Leiter des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, Rechtshistorikerin Anita Ziegerhofer, Bundespräsident a.D. Heinz Fischer, Rektor Peter Riedler (v.l.) vor zwei Roll-ups der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Graz

V.l.: Dekan Christoph Bezemek, Markus Steppan, Leiter des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, Rechtshistorikerin Anita Ziegerhofer, Bundespräsident a.D. Heinz Fischer und Rektor Peter Riedler. Foto: Uni Graz / Pichler

Heinz Fischer war Gast im Rechtshistorischen Dialog über das Ende des Parlamentarismus in Österreich

Im März 1933 schaltete Bundeskanzler Engelbert Dollfuß den Nationalrat und den Verfassungsgerichtshof aus und regierte per Notverordnung diktatorisch, bis er im Juli 1934 von den österreichischen Nationalsozialisten ermordet wurde. Über dieses Ereignis und seine Folgen sowie über die Situation und Bedeutung des Parlamentarismus heute diskutierte Rechtshistorikerin Anita Ziegerhofer am 21. März 2023 mit Bundespräsident a.D. Heinz Fischer an der Uni Graz.

Kaum jemand kennt die österreichische Republik und Politik so gut wie Heinz Fischer. Der gebürtige Grazer bekleidete als Bundespräsident nicht nur das höchste Amt im Staat (2004–2016). Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Uni Wien, wurde er 1962 Sekretär der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion und 1971 in den Nationalrat gewählt. Später war er unter anderem Wissenschaftsminister (1983–1987) und Nationalratspräsident.

In der Reihe „Rechtshistorischer Dialog“ im Veranstaltungsformat „REWI im Gespräch“ beleuchtet Anita Ziegerhofer seit 2017 mit renommierten Persönlichkeiten bedeutende geschichtliche Ereignisse in ihrer rechtlichen Dimension im Zusammenhang mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

 

Erstellt von Gudrun Pichler

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