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Universität Graz Neuigkeiten Leiden-Ranking

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Dienstag, 06.05.2014

Leiden-Ranking

Hauptgebäude

Uni Graz publiziert weltweit in Top-Qualität

Die Karl-Franzens-Universität Graz ist weltweit bei Universitäten, die in Top-Qualität wissenschaftlich publizieren, ganz vorne mit dabei. Zu diesem Schluss kommt das aktuelle Ranking der niederländischen Universität Leiden, das international zu den anerkanntesten Forschungs-Ranglisten zählt und Universitäten aufgrund ihrer Publikationen sowie deren Zitierungen reiht.

Die Uni Graz nimmt beim Anteil der meistzitierten Publikationen an den 750 bestgereihten Universitäten der Welt den 150. Rang ein. Im europäischen Vergleich landet die Universität Graz auf Platz 65. In Österreich ist die Uni Graz die Nummer eins.
„Die gute Platzierung ist ein Beleg dafür, dass an der Uni Graz internationale Spitzenforschung betrieben wird und weltweit sichtbar sowie bedeutend ist. Es ist auch eine Bestätigung unseres Wegs und zugleich Auftrag, die Forschung in Österreich zu stärken“, so Rektorin Christa Neuper zum hervorragenden Ergebnis.

Spitzenplätze gibt es in einzelnen Disziplinen: Veröffentlichungen in Mathematik, Physik und Chemie gehören zu den TOP 100 der meistzitierten Publikationen. Im medizinischen Forschungsbereich schafft es die Uni Graz – vor allem aufgrund der Aktivitäten des Instituts für Molekulare Biowissenschaften – im weltweiten Leiden-Ranking auf Rang 26.

Unterstützung der Forschung
Der Ausbau der Forschung an der Karl-Franzens-Universität Graz zählt wie die Verbesserung der Betreuungssituation der Studierenden zu den Schwerpunkten von Rektorin Neuper. Ein umfassendes Maßnahmenpaket wurde geschnürt, um die Drittmittelforschung sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs bestmöglich zu unterstützen. Unter anderem wurden folgende Schritte gesetzt:
-    Bis 2015 nimmt die Universität insgesamt 2,7 Millionen Euro in die Hand, um vor allem zusätzliche Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen. Die Finanzierung erfolgt aus verschiedenen Töpfen – aus Mitteln der Leistungsvereinbarung, der Hochschulraumstruktur-Initiative, der Fakultäten sowie des Rektorats. Mindestens 23 sogenannte PraeDoc-Stellen – für WissenschafterInnen vor der Dissertation – werden eingerichtet.
-    Für „unkonventionelle Forschungen“ hat die Uni Graz eine spezielle Initiative gestartet. Gefördert werden Projekte in bisher nicht oder kaum entwickelten Forschungsbereichen, die über ein hohes Potenzial verfügen.
-    Ein eigens geschaffenes Anreizsystem für kompetitive Drittmittelprojekte soll Vorhaben vorantreiben, die vom Wissenschaftsfonds FWF zwar als sehr gut bewertet, jedoch aus budgetären Gründen nicht genehmigt wurden. „Die Uni Graz finanziert jeweils eine DoktorandInnenstelle im Ausmaß von 30 Stunden pro Woche, um eine erneute Einreichung des Antrags zu unterstützen“, setzt Forschungs-Vizerektor Peter Scherrer auf Impulse für AntragstellerInnen.

Erstellt von Andreas Schweiger

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Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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