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Universität Graz Neuigkeiten Krieg und Gedächtnis: Uni Graz arbeitet Wunden der Geschichte auf

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Dienstag, 02.06.2026

Krieg und Gedächtnis: Uni Graz arbeitet Wunden der Geschichte auf

Eine Frau in weißer Kleidung sitzt zwischen Reihen weißer Grabsteine auf dem Friedhof der Gedenkstätte Srebrenica-Potočari und liest in einem Buch. ©David Kranzelbinder, Pavelhaus, Srebrenica

Die Gedenkstätte an das Massaker von Srebrenica reicht nicht für die Aufarbeitung der Traumata. An der Universität Graz beschäftigt sich am 12. und 13. Juni eine Tagung mit dem Thema. Foto: David Kranzelbinder/Pavelhaus

Eine Tagung am 12. und 13. Juni 2026 im Jesuitenrefektorium beschäftigt sich mit Trauma in Ost- und Südosteuropa.

Das Massaker von Srebrenica liegt 31 Jahre zurück, seine Folgen sind jedoch immer noch spürbar. Der aktuelle Krieg in der Ukraine erzeugt neue traumatische Erinnerungen. Auch der Holocaust und die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs wirken nach. Die Tagung „Trauma im östlichen Europa“ am 12. und 13. Juni 2026 an der Universität Graz erörtert, wie man mit diesen Erfahrungen umgehen kann, fragt nach ihren Orten und Emotionen. Sie richtet sich bewusst nicht nur an Wissenschaftler:innen, sondern auch an Professionist:innen aus dem psychosozialen Bereich und der Gedächtnisarbeit sowie an Diasporagruppen wie z. B. die Bosniak:innen in Graz. Es können auch einzelne Vorträge besucht werden. Der Eintritt ist frei. Details zum Programm (pdf) finden sich hier. 

Tagung (in englischer Sprache): 
Trauma in Eastern Europe: Concept, Experience, Memory in Ethnography and Historical Anthropology
Freitag, 12. Juni 2026, 14 bis 20 Uhr, Samstag, 13. Juni, 9 bis 18 Uhr
Jesuitenrefektorium am Rosenhain, Aigner-Rollett-Allee 39, 8010 Graz

Erstellt von Dagmar Eklaude

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