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Universität Graz Neuigkeiten Krebs vorbeugen

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Donnerstag, 20.12.2018

Krebs vorbeugen

Nobelpreisträger Harald zur Hausen hielt die erste Nobel Lecture von BioTechMed-Graz. ©Uni Graz/Schweiger
©Uni Graz/Schweiger

Nobelpreisträger Harald zur Hausen hielt die erste Nobel Lecture von BioTechMed-Graz.

Nobelpreisträger Harald zur Hausen bei Nobel Lecture von BioTechMed-Graz 

Wie kann man Krebs besser vorbeugen? Eine Frage, die die Menschen bewegt – und das in großer Zahl. Knapp 600 BesucherInnen kamen am 19. Dezember 2018 an die Universität Graz zum Vortrag des Nobelpreisträgers Harald zur Hausen, den der Forschungsverbund BioTechMed-Graz zur „Nobel Lecture“ eingeladen hatte. Der international anerkannte Forscher hat dazu beigetragen, dass es heute gegen die häufigste Krebsart bei Frauen, den Gebärmutterhalskrebs, einen Impfstoff gibt. 2008 erhielt der deutsche Wissenschafter den Nobelpreis für Medizin. 
Spitzenforschung einem breiten Publikum zugänglich machen – das ist die Intention der Nobel Lecture, wie Rektorin Christa Neuper, zugleich Vorsitzende des Lenkungsausschusses von BioTechMed-Graz, sowie BioTechMed-Graz-Director Rudolf Zechner erläuterten.

Zur Hausen, tätig am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, sprach unter anderem über die Prävention von Krebs und neuartige, mit Krebs zusammenhängende Erkrankungen. So stehen 21 Prozent der Krebserkrankungen mit Infektionen in Zusammenhang. Bei der Vorbeugung spiele, so zur Hausen, das längerfristige Stillen eine Rolle. So gibt es Hinweise, dass eine mehr als sechsmonatige Versorgung mit Muttermilch positive Effekte auf die gestillten Menschen habe. 
Die insgesamt 600 Interessierten verfolgten die Ausführungen nicht nur in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula, sondern auch in zwei Hörsälen, in die der Vortrag übertragen wurde. 

Rektorin Christa Neuper (links) und BioTechMed-Graz-Director Rudolf Zechner (rechts) begrüßten Harald zur Hausen. Fotos: Uni Graz/Schweiger ©Uni Graz/Schweiger
©Uni Graz/Schweiger
Rektorin Christa Neuper (links) und BioTechMed-Graz-Director Rudolf Zechner (rechts) begrüßten Harald zur Hausen. Fotos: Uni Graz/Schweiger
Med Uni-Rektor Hellmut Samonigg und FWF-Vizepräsidentin Ellen Zechner mit dem prominenten Forscher. ©Uni Graz/Schweiger
©Uni Graz/Schweiger
Med Uni-Rektor Hellmut Samonigg und FWF-Vizepräsidentin Ellen Zechner mit dem prominenten Forscher.
Der Nobelpreisträger gab Einblicke in aktuelle Forschungen. ©Uni Graz/Schweiger
©Uni Graz/Schweiger
Der Nobelpreisträger gab Einblicke in aktuelle Forschungen.
Insgesamt 600 Interessierte verfolgten die Nobel Lecture. ©Uni Graz/Schweiger
©Uni Graz/Schweiger
Insgesamt 600 Interessierte verfolgten die Nobel Lecture.
Erstellt von Andreas Schweiger

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