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Universität Graz Neuigkeiten Grenzerfahrungen

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Montag, 11.11.2013

Grenzerfahrungen

Der Böhmerwald: eine vielen unbekannte, geschichtsträchtige und landschaftlich reizvolle Grenzregion. Foto: Hanna Wisiak

Der Böhmerwald: eine vielen unbekannte, geschichtsträchtige und landschaftlich reizvolle Grenzregion. Foto: Hanna Wisiak

Katharina Eisch-Angus (Mitte) mit der Redaktionsgruppe, die auch als Herausgeberschaft fungiert: Lukas Filzer, Elisabeth Luggauer, Ruth Eggel und Gerhild Rotter (v.l.)

Katharina Eisch-Angus (Mitte) mit der Redaktionsgruppe, die auch als Herausgeberschaft fungiert: Lukas Filzer, Elisabeth Luggauer, Ruth Eggel und Gerhild Rotter (v.l.)

In einem Buch mit ethnographischen Essays schildern Studierende der Volkskunde und Kulturanthropologie ihre Erlebnisse aus einer Exkursion in den Böhmerwald

Er liegt in der Mitte Europas und ist doch eine weithin unbekannte Landschaft: der Böhmerwald, Tschechisch „Šumava“, die Rauschende. Studierende der Volkskunde und Kulturanthropologie der Uni Graz haben die Region im Dreiländereck Österreich – Deutschland – Tschechien erkundet und dabei in vielerlei Hinsicht Grenzerfahrungen gemacht. Zurück in Graz, verfassten sie aus den Aufzeichnungen ihrer Forschungstagebücher ethnographische Essays, die nun in Buchform erschienen sind. Am 7. November 2013 wurde die Publikation am Institut präsentiert.

 

Unter dem Titel „Böhmerwald – Šumava“ versammelt das Buch zehn ethnographische Essays zu verschiedenen Themen, mit denen die Studierenden bei der von Univ.-Prof. Dr. Katharina Eisch-Angus geleiteten Exkursion konfrontiert wurden. Die Beiträge „erzählen von Wegen und Begegnungen in einer Landschaft, in der Nationalismus und Totalitarismus ebenso ihre Spuren hinterlassen haben wie Gemeinsamkeit und grenzüberschreitender Dialog“, wie der Klappentext des Buches verrät.

 

„An dieser Grenze ist viel passiert, was Europa erschüttert, getrennt und wieder zusammengeführt hat“, verwies Katharina Eisch-Angus bei der Buchpräsentation auf das historische Erbe der Region. Einschneidende Ereignisse im 20. Jahrhundert waren die Gründung der Tschechoslowakei 1918, dann, zwanzig Jahre später, am 1. Oktober 1938, Hitlers Einmarsch in den jungen Staat im Zusammenhang mit dem Münchner Abkommen zur Eingliederung des Sudetenlandes in das Deutsche Reich; nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung und die kommunistische Machtergreifung. In der Folge wurde ein Teil des Böhmerwaldes zu einem Niemandsland, einer militärischen Todeszone, bis 1989 schließlich der Eiserne Vorhang fiel.

Katharina Eisch-Angus, die selbst aus Bayern stammt, wenige Kilometer vom Böhmerwald entfernt, schilderte einige Eindrücke von den Wegen und Begegnungen der Exkursionsgruppe – mit Menschen, Orten und ihren Geschichten – und von der Betroffenheit, die die Nähe zu diesen Schauplätzen auslöste. „Dabei haben sich Grenzen im Kopf verschoben, zwischen TäterInnen und Opfern“, so die Forscherin.

 

Für die Studierenden war nach der Exkursion im Oktober 2012 auch das Buchprojekt eine neue Herausforderung, wie Elisabeth Luggauer – sie hatte die Gesamtredaktion übernommen – und Ruth Eggel, die für das Layout verantwortlich zeichnet, berichteten. Die Mühe hat sich jedenfalls gelohnt. Das Buch ist am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Uni Graz erhältlich.

 

Katharina Eisch-Angus, Ruth Eggel, Lukas Filzer, Elisabeth Luggauer, Gerhild Rotter (Hg.):
Böhmerwald – Šumava. Ethnographische Essays. Graz: Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie, 2013.

 

Erstellt von Gudrun Pichler

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