Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Unis retten
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Der Blick zurück

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Montag, 28.07.2014

Der Blick zurück

Das Wotruba-Denkmal in Leoben-Donawitz zeigt thematisiert als eines der wenigen Mahnmäler der Zwischenkriegszeit Trauer, Verlust und Kriegsgegnerschaft. Foto: MuseumsCenter Leoben, Stadtarchiv

Das Wotruba-Denkmal in Leoben-Donawitz zeigt thematisiert als eines der wenigen Mahnmäler der Zwischenkriegszeit Trauer, Verlust und Kriegsgegnerschaft. Foto: MuseumsCenter Leoben, Stadtarchiv

Historiker der Uni Graz erforscht die öffentliche Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Österreich

17 Millionen Opfer forderte der Erste Weltkrieg. Die kollektive Erinnerung an diese alles verändernde Zäsur war in Österreich im öffentlichen Raum lange ambivalent: Heroisierende Darstellungen dominierten die Denkmalkultur für Jahrzehnte, während Trauer, Verlust und Kriegsgegnerschaft nur in regional begrenzten Mahnmalen thematisiert wurden – etwa im Wotruba-Denkmal in Leoben-Donawitz. Ass.-Prof. DDr. Werner Suppanz vom Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität erforscht, wie im Verlauf des zwanzigsten Jahrhunderts des Ersten Weltkriegs und der gefallenen Soldaten gedacht wurde. Eine Entwicklung, die zwangsläufig eng mit politischen Strömungen und dem nationalen Diskurs über den Krieg verknüpft ist.

 


Mitte der 1920er Jahre, als die größten kriegsbedingten Nöte einigermaßen überwunden waren, begann man mit der kulturellen Aufarbeitung. Eine erste Denkmalwelle präsentierte ein einheitliches Bild, erklärt Suppanz: „Tapfere Soldaten, die in Treue und Pflichterfüllung ihr Leben ließen – andere Auslegungen der Vergangenheit existierten praktisch nicht. Nur dort, wo die Sozialdemokratie dominierte, etwa in Wien oder in den obersteirischen Industriegebieten, wurden Leid und Verzweiflung gezeigt.“ All diese frühen Denkmäler entstanden hauptsächlich durch das Engagement von Vereinen und Verbänden, staatliche Initiativen gab es kaum. Das änderte sich jedoch mit dem Austrofaschismus Mitte der 1930er Jahre. „1934 wurde das Heldendenkmal mit der Figur des Toten Soldaten im Äußeren Burgtor in Wien enthüllt. Das war der Beginn des Versuchs, eine gesamtstaatlich verbindliche Erzählung über den Ersten Weltkrieg durchzusetzen – mit den Mitteln der Diktatur.“

 


Nachdem der Austrofaschismus 1938 durch den Nationalsozialismus abgelöst wurde und der Zweite Weltkrieg noch viel verheerendere Folgen nach sich zog, verschwand sein Vorgänger nahezu vollständig aus dem öffentlichen und wissenschaftlichen Diskurs. Denkmäler aus der Zwischenkriegszeit wurden meist kurzerhand um die Jahreszahlen 1939-1945 erweitert. Eine einheitliche Erzählung zum Ersten Weltkrieg war in der Zweiten Republik kein vorrangiges Anliegen mehr – im Gegensatz zu Westeuropa: „In Österreich ist das Gedenken sehr viel stärker regional geprägt“, unterstreicht Suppanz. „So spiegeln sich vor allem die Verluste von Südtirol und der Untersteiermark in der öffentlichen Wahrnehmung prominent wider, während in Großbritannien, Frankreich oder Belgien aus dem Ersten Weltkrieg nationale Feiertage hervorgingen.“

 

Erst in den späten 1980er Jahren begann eine Neuaufarbeitung der Ereignisse, die bis heute anhält. Denkmäler haben mittlerweile aber ausgedient, meint Suppanz: „Dieser Tage übernehmen Gedenktafeln, Ausstellungen und mediale Berichte das Ruder.“ Die Frage, wie nachhaltig diese Formen der Erinnerung sind, bleibt offen. Suppanz macht sich jedoch für das Einfließen von den teils stark veränderten Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg in den Schulunterricht stark: „Heute ist klar, dass der ‚Große Krieg‘ die erste globale Konfrontation überhaupt war: Osmanische Truppen kämpften in Galizien gegen Russland, Neuseeländer und Australier für das Britische Empire gegen das Osmanische Reich, Chinesen räumten im Dienste der Entente-Mächte die Schlachtfelder an der Westfront auf.“ Auch ist heute bewiesen, dass viele Elemente, die man dem Zweiten Weltkrieg als Spezifika zuschrieb, schon vorher da waren: Etwa die Allgegenwart von Kriegsgefangenen in der Landwirtschaft, in Fabriken, im Straßen- sowie Bergbau und ein organisiertes Lagersystem inklusive Zivilinternierten.



Erstellt von Gerhild Kastrun

Weitere Artikel

SOKO Donau ermittelte an Uni Graz und schloss Buchpatenschaft ab

Für die 22. Staffel der beliebten österreichischen Krimiserie verwandelte sich der Uni-Graz-Campus für einen Tag in eine Filmkulisse.

ERC Starting Grant im Doppelpack: drei Millionen Euro für zwei Forscherinnen der Uni Graz

Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche