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Universität Graz Neuigkeiten Aus alten Texten Neues lernen

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Dienstag, 19.12.2017

Aus alten Texten Neues lernen

V.l.: Studiendekanin Margit Reitbauer, Thomas Möbius (Gießen), Ylva Schwinghammer, Selina Galka (Uni Graz), Klaus Vogelgsang (Augsburg), Wernfried Hofmeister, Gerlinde Schneider (Uni Graz), Michael Steinmetz (Gießen), Wolfgang Holanik, Lisa Glänzer (Uni Graz). Foto: Uni Graz/Pichler

Auftaktsymposium zum Projekt "Arbeitskoffer 3D" (v.l.): Studiendekanin Margit Reitbauer, Thomas Möbius (Gießen), Ylva Schwinghammer und Selina Galka (Uni Graz), Klaus Vogelgsang (Augsburg), Wernfried Hofmeister und Gerlinde Schneider (Uni Graz), Michael Steinmetz (Gießen), Wolfgang Holanik und Lisa Glänzer (Uni Graz). Foto: Uni Graz/Pichler

Das Sparkling-Science-Projekt „Arbeitskoffer zu den Steirischen Literaturpfaden des Mittelalters“ geht in die dritte Runde

Es ist eines der erfolgreichsten Projekte im Förderprogramm „Sparkling Science“: der Arbeitskoffer zu den Steirischen Literaturpfaden des Mittelalters unter der Leitung von Ao.Univ.-Prof. Dr. Wernfried Hofmeister und der Koordination von Dr. Ylva Schwinghammer vom Institut für Germanistik der Uni Graz. Nun geht das Projekt in die dritte und letzte Runde. Am 15. Dezember 2017 fand das Auftaktsymposium zum neuen „Arbeitskoffer zu den Steirischen Literaturpfaden des Mittelalters 3D“ statt, zu dem auch ReferentInnen aus Deutschland angereist waren. Bis 2019/20 wird sich das Projekt mit der Literatur- und Wissensvermittlung im öffentlichen und digitalen Raum befassen.

„Literatur zitiert das Leben“ und „Literatur macht Sinn.“ Mit diesen Worten unterstrich Studiendekanin Margit Reitbauer bei der Eröffnung des Auftaktyymposiums die Bedeutung von Literatur. Ein Credo, das hinter dem gesamten Arbeitskoffer-Projekt steht: Die Literatur des Mittelalters soll für den Deutschunterricht sowie für die Kulturvermittlung im öffentlichen Raum aufbereitet und in ihrer Relevanz für die Gegenwart nähergebracht werden. „Wer dazu bereit ist, in das Denkuniversum mittelalterlicher Texte einzutauchen, wird dort einen Wissensschatz entdecken, der dem Menschen in seinen idellen wie materiallen Grundbedürfnissen dienlich war und wohl über alle Zeiten hinweg wertvoll bleiben wird“, ist Wernfried Hofmeister überzeugt.

Aufbauend auf die Vorgängerprojekte Arbeitskoffer 1 und Arbeitskoffer 2.0 steht nun das Verständnis eines literarischen Textes als Speicher und Katalysator von Wissensbeständen im Mittelpunkt. Das Herzstück stellt das mit dem Austrian Center for Digital Humanities entwickelte Textportal dar, das eine eigenständigen Erschließung der von den SchülerInnen aufbereiteten mittelalterlichen Literaturzeugnisse ermöglicht und eine Fülle von begleitenden Materialien bereithält.

Erstellt von Gudrun Pichler

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