Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Abgeschoben

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Dienstag, 27.11.2018

Abgeschoben

Daniel Beer (r.) präsentierte auf Einladung von Karl Kaser sein Buch "Das Totenhaus". Foto: Alexander Leljak.

Daniel Beer (r.) präsentierte auf Einladung von Karl Kaser sein Buch "Das Totenhaus". Foto: Alexander Leljak.

Historiker Daniel Beer referierte zum sibirischen Exil unter den Zaren

Verbannung ans „Ende der Welt“ auf unbestimmte Zeit, körperliche Schwerstarbeit, mentale Verrohung: Wer zu Zeiten des russischen Zarenreichs in das sibirische Exil geschickt wurde, verschwand nicht nur – oft für immer – aus der Zivilgesellschaft. In den Arbeitslagern schufteten sich Männer und Frauen zu Tode, falls sie den über 3.500 Kilometer langen Fußmarsch bis ins äußerste Sibirien überhaupt überstanden hatten. Der britische Historiker Daniel Beer, Experte für moderne russische Geschichte, zeichnet in seinem aktuellen Buch „The House of the Dead“ den Alltag der Häftlinge nach, ihre Verzweiflung und ihre Überlebensstrategien. Am Freitag, 23. November 2018, präsentierte der Forscher der Royal Holloway University of London an der Universität Graz die deutsche Ausgabe des Buches auf Einladung von Karl Kaser vom Fachbereich Südosteuropäische Geschichte. „Das Totenhaus“ ist im Fischer-Verlag erschienen.

In den Arbeitslagern rund um die Region des Baikalsees oder auf der Insel Sachalin am östlichsten Ende des Zarenreichs wurde nicht nur mit den wenigen Habseligkeiten, die die Sträflinge besaßen, reger Handel betrieben, sondern auch mit Identitäten. Da es keine schriftlichen Aufzeichnungen über die Verbannten gab, konnte man – mit etwas Glück, mit Gewalt oder durch Zufall – die eigene Haftstrafe reduzieren, oder, durch Pech, verlängern. Für die einem Todesurteil gleichkommende Abschiebung nach Sibirien brauchte es übrigens keine Gerichtsverhandlung und keine Beweise. Ohne die Möglichkeit eines Rechtsschutzes wurden daher oft auch politisch Unbequeme, KritikerInnen oder QuerdenkerInnen kurzerhand deportiert. Darunter befanden sich auch Intellektuelle wie Fjodor Michailowitsch Dostojewski, der seine Zeit der Verbannung in „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ verewigte. Der Titel des Werks lieferte Anleihen für Daniel Beers Publikation, die die Entwicklung Sibiriens vom gefürchteten Gefängnis bis zum „Kalifornien“ Russlands nachzeichnet. Die im Oktober 1916 fertiggestellte Transsibirische Eisenbahn trug wesentlich zu dieser Transformation bei.

Für „Das Totenhaus“ wurde Daniel Beer vergangenes Jahr mit dem mit 75 000 US-Dollar dotierten Cundill History Prize 2017 ausgezeichnet, einer der weltweit am höchsten dotierten Auszeichnungen für geschichtliche Sachliteratur.

 

Erstellt von Gerhild Leljak

Weitere Artikel

Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

Heilsames Meer: Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen

Bei vielen Krankheiten spielen chronische Entzündungen eine zentrale Rolle, von Stoffwechselstörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Gewebeschäden nach Verletzungen oder Infektionen. „Normalerweise kann der Körper Entzündungen selbst wieder beenden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, bleiben Abwehrzellen dauerhaft aktiv und treiben negative Veränderungen im Gewebe weiter an“, erklärt der Pharmazeut Andreas Koeberle von der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche