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Universität Graz Neuigkeiten Ehrbares Erbe

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Mittwoch, 27.03.2019

Ehrbares Erbe

Die Vorauer Bibel bereit für den Scan: UB Graz-Leiter Werner Schlacher, Karl Lenger und der Vorauer Archivar Stefan Reiter in der Digitalisierungsstelle der Bibliothek. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos ©Uni Graz /Tzivanopoulos

Die Vorauer Bibel bereit für den Scan: UB Graz-Leiter Werner Schlacher, Karl Lenger und der Vorauer Archivar Stefan Reiter in der Digitalisierungsstelle der Bibliothek. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Die Vorauer Volksbibel ist vielleicht das jüngste Mitglied unter den UNESCO-Weltkulturerben. An der Uni Graz wird es nun digitalisiert

Bibliothekar Karl Lenger hält die schwere Handschrift aus dem 15. Jahrhundert an diesem Montagnachmittag in der Hand, als hätte er nie etwas anderes in seinem Leben getan. Das wertvolle Stück, seit 2018 im Kreise der UNESCO-Weltkulturerben, nennt sich Vorauer Volksbibel. Das Werk mit unbekanntem Autor, 559 kolorierten Federzeichnungen, in bayrisch-österreichischer Mundart geschrieben und mit 31. Oktober 1467 datiert, ist zu Gast an der Universitätsbibliothek Graz. Hier werden Handschriften und historische Dokumente Seite für Seite digitalisiert. Dazu wird ein eigener, an der Uni Graz entwickelter Tisch - Grazer Büchertisch - verwendet, der ein schonendes Verfahren garantiert. Die Bibel ist eines der rund 40.000 Bücher, die in der Vorauer Stiftsbibliothek aufgestellt sind. Die ExpertInnen der Universität Graz fotografieren in den nächsten Tagen die Seiten und stellen sie in eine Online-Datenbank, die für Interessenten und ForscherInnen öffentlich zugänglich gemacht wird. Immer wieder hat die Universitätsbibliothek historische Bücher für eine Restaurierung und auch Digitalisierung im Haus. So zum Beispiel vergangenes Jahr das vielleicht berühmteste Wörterbuch Abrogans aus dem 8. Jahrhundert nach Christus.

Digitale Sondersammlungen im Internet

Erstellt von Konstantin Tzivanopoulos

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