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Universität Graz Neuigkeiten WISSENSCHAFT SCHAFFEN?

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Montag, 20.01.2014

WISSENSCHAFT SCHAFFEN?

Zwischenergebnisse des strategischen Projekts Work-Life-Balance

Die Karl-Franzens-Universität setzt vielfältige Interventionen, um mehr Chancengleichheit der Geschlechter in der Wissenschaft zu setzen.

Im strategischen Projekt "Work-Life-Balance" wird unter Einbeziehung von Betroffenen und Führungskräften ein universitätsspezifisches Konzept von Work-Life-Balance entwickelt. Die Universitätsspezifik besteht darin, dass nicht nur den Themen Kinderbetreuung / Familie / Pflege Raum gegeben wird, sondern auch Bereiche wie Leitbilder, Zeithandeln, Kooperationsformen, Verfügbarkeitserwartungen, Mobilität, Umgang mit Planungsunsicherheit an der Universität bearbeitet werden. Auf dieser Grundlage werden Impulse gesetzt für einen Kulturwandel zugunsten neuer Leitbilder wissenschaftlicher Arbeitsformen, die eine verbesserte Work-Life-Balance erlauben.

Am 23. Jänner 2014 um 18 Uhr werden nun Zwischenergebnisse des Projekts präsentiert.

Im Rahmen des Projekts wurden zwei Studien über Work-Life-Balance an der Universität Graz erstellt, deren Ergebnisse in dieser Veranstaltung präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Die Veranstaltung bildet den Kickoff zur zweiten Phase des Projekts WLB-KFU, mit der eine umfassende Reflexion im Haus über die Kosten, Freiräume, Privilegien, Zwänge unterschiedlicher (Zusammen-) Arbeitsweisen in der universitären Wissenschaft erfolgen wird.

Beiträge liefern dazu: 

  • Univ.-Prof.in Dr. Renate Ortlieb, Mag.a Silvana Weiss:
    Soziale Unterstützung ist wichtig, aber nicht alles – Ergebnisse einer Online-Befragung zu Work-Life-Balance und Karriereperspektiven
  • Univ.-Prof.in Dr. Tanja Paulitz, Mag.a Melanie Goisauf, Sarah Zapusek BA und Susanne Kink MA:
    Das Leitbild vom "Leben für die Wissenschaft", Work-Life-Balance und Chancengerechtigkeit – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung

 

Zertifikatsverleihung

Anschließend an die Präsentation wird an die 16 Absolventinnen des einjährigen universitätenübergreifenden „Karriereprogramms für Wissenschafterinnen 2013“ im Rahmen der Kooperation „Potenziale“ von Uni Graz, Medizinischer Universität Graz, TU Graz, Universität für Musik und darstellender Kunst und Universität Graz das Zertifikat verliehen.

WANN: Donnerstag, 23. Jänner 2014, 18-20 Uhr

WO: Großes Sitzungszimmer 15.21 im Resowi-Zentrum der Universität Graz, Eingang Rewi, 2. Stock, Bauteil A, Universitätsstraße 15, 8010 Graz

Kontakt: Ilse Wieser, E-;ail ilse.wieser(at)uni-graz.at, Tel. 0316/380-1020

EINE VERANSTALTUNG DER VIZEREKTORIN FÜR PERSONAL, PERSONALENTWICKLUNG & GLEICHSTELLUNG UND DER KOORDINATIONSSTELLE FÜR GESCHLECHTERSTUDIEN, FRAUENFORSCHUNG & FRAUENFÖRDERUNG DER KARL-FRANZENS-UNIVERSITÄT GRAZ

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ERC Starting Grant im Doppelpack: drei Millionen Euro für zwei Forscherinnen der Uni Graz

Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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