Um den Klimawandel zu bremsen, sollen nicht nur emissionsreduzierende Maßnahmen helfen. Es gibt Überlegungen, technologische Eingriffe vorzunehmen. Sogenannte Geo-Engineering-Methoden umfassen zum Beispiel den Einsatz chemischer Substanzen in der Stratosphäre, um die Sonneneinstrahlung zu verringern. In wie weit sich schon eine derartige Androhung – gewissermaßen als Druckmittel – auswirken könnte, damit Staaten Klimaabkommen ernst nehmen und umsetzen, untersucht Michael Finus, Wissenschaftler für Klima und Umweltökonomie
Michael Finus, Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre, stellt unter anderem die Frage, wie glaubwürdig eine Androhung sein müsste, um letztendlich den tatsächlichen Technologie-Einsatz, dessen Nebenwirkungen hohe Risken in sich bergen und sich nicht auf einen Staat beschränken, zu vermeiden. Im ORF-Beitrag der Serie Wissenswert lotet er unterschiedliche Möglichkeiten aus.
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