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Universität Graz Neuigkeiten Wahl ohne Qual

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Donnerstag, 16.03.2023

Wahl ohne Qual

Ursula Athenstaedt. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos ©Uni Graz/Tzivanopoulos
©Uni Graz/Tzivanopoulos

"Erziehung, Bildung und Vorbilder können Werte vermitteln und Trends schaffen, die für das Zusammenleben in einer Gesellschaft wichtig sind“, sagt die Sozialpsychologin Ursula Athenstaedt. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Psychologin Ursula Athenstaedt und Ökonom Richard Sturn: Wie wir mehr Menschen für demokratische Mitbestimmung gewinnen

Die politische Beteiligung in Österreich folgt einem Abwärtstrend. Bei der Bundespräsidentenwahl im Vorjahr gingen nur knapp über 65 Prozent zu den Urnen. Was ist los mit den Staatsbürger:innen? Sozialpsychologin Ursula Athenstaedt und Ökonom Richard Sturn über Wege, mehr Menschen für demokratische Mitbestimmung zu gewinnen.

„Ob Menschen politisch interessiert sind und sich aktiv einbringen, wird von vielen verschiedenen Dingen beeinflusst. Eine wichtige Rolle spielt dabei das soziale Umfeld, vor allem bei jungen Menschen“, sagt die Sozialpsychologin Ursula Athenstaedt: „Ist es in der Familie üblich, über Politik zu diskutieren? Gehen die Eltern wählen? Was machen die Gleichaltrigen in der Gruppe, der jemand angehört? Engagieren sie sich für etwas, wie zum Beispiel für den Klimaschutz? Und gehen sie dafür auch auf die Straße?“ Wer keine solche Vorbilder und Gemeinsamkeiten hat, wird nicht so einfach zu motivieren sein, die Politik und damit auch die Gesellschaft mitzugestalten.
In der Wirtschaft versuchen Unternehmen über verschiedene Anreize, meist finanzieller Natur, den Konsum anzukurbeln. Auch als Maßnahmen zur Erhöhung der Impfquote standen in Österreich Anfang des Jahres ein Bonus und eine Impflotterie im Raum. Aber sind solche „Verlockungen“ überhaupt sinnvoll, um Menschen zu einem Handeln zu bewegen, das mit Verantwortungsbewusstsein für die Gesellschaft verbunden ist?

>> im Magazin UNIZEIT mehr lesen

Ökonom Richard Sturn. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos ©Uni Graz/Tzivanopoulos
©Uni Graz/Tzivanopoulos
Es ist legitim, kluge Entscheidungen – etwa zu Wahl zu gehen – zu fördern. Ein Anreiz könnte sein, die Öffnungszeiten der Wahllokale der Lebensrealität der Menschen anzupassen, meint der Ökonom Richard Sturn. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos
Erstellt von Gudrun Pichler

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