Das Shanghai-Ranking – durchgeführt von der Beratungsgesellschaft ShanghaiRanking Consultancy – ist eines der wichtigsten Universitäts-Rankings mit starkem Fokus auf Naturwissenschaften und spielt vor allem im asiatischen Raum eine wichtige Rolle für gemeinsame Forschungsprojekte. Der Sprung unter die Top-500 in diesem Ranking ist gerade für eine breit aufgestellte Allgemein-Universität ein großer Erfolg.
Angeführt wird das Ranking wie schon in den Vorjahren von den US-Universitäten Harvard, Stanford und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Beste europäische Universität ist auf Platz vier die britische Universität Cambridge. Allgemein dominieren die angelsächsischen Hochschulen das vordere Feld. Die französische Paris-Saclay Universität ist auf Platz 13 die erste aus einem nicht englischsprachigen Land. Von den sieben österreichischen Universitäten, die es unter die Top 1000 geschafft haben, liegt die Uni Graz am fünften Platz vor den Medizin-Universitäten Innsbruck und Graz und hinter der TU Wien, Med Uni Wien, Uni Innsbruck und der Uni Wien.
Die Verbesserung in einem Ranking zahlt sich für die Uni Graz gleich doppelt aus. Sie erhöht ihre internationale Sichtbarkeit und wird damit attraktiver für internationale wissenschaftliche Kooperationen. Auch Studierende auf der Suche nach einem passenden Masterstudium orientieren sich an internationalen Rankings. Für die Uni Graz liegt der Fokus aktuell primär auf dem Leiden-Ranking, das im September veröffentlicht wird.
„Erfolge in internationalen Rankings sind nur möglich, wenn wir als Universität auch langfristig finanziell abgesichert sind. Wir müssen ein attraktives Angebot für Spitzen-Forscher:innen bieten können und das beinhaltet budgetäre Möglichkeiten“, sagt Uni-Graz-Rektor Peter Riedler. Von der Spitzenforschung profitiert nicht nur die Uni selbst, sie ist ein wirtschaftlicher Motor für die gesamte Region. „Wollen wir diese Position weiter verbessern bedarf es zusätzlicher Ressourcen. Die Bundesregierung plant aktuell jedoch aktuell das Gegenteil“, sagt Riedler.