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Universität Graz Neuigkeiten Uni baut auf

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Mittwoch, 05.02.2014

Uni baut auf

Der Campus im Fokus

Neu im Jahr 2014: Jedes Monat steht an der Uni Graz ein Thema im Fokus, das speziell alle MitarbeiterInnen betrifft. Im Februar dreht sich alles rund um den modernen und nachhaltigen Campus der größten steirischen Hochschule: „Uni baut auf“ präsentiert in den kommenden Wochen Neuigkeiten zur gelebten Nachhaltigkeit am Universitätsgelände, zum Projekt CAMPUS2020, dem Umzug ins Chemiegebäude am Universitätsplatz 1 sowie dem neuen Campus-Service-Portal.

 

Grüner Campus im Herzen von Graz

Ökologisches Bewusstsein, weniger Emissionen, mehr Nachhaltigkeit: Diesen Aspekten fühlt sich die Karl-Franzens-Universität Graz in Forschung, Lehre und Management verpflichtet. In Sachen Nachhaltigkeit hat die Universität am Standort Vorzeigecharakter; viele Initiativen zu diesem Thema wurden in den vergangenen Jahren mehrmals preisgekrönt. 



Kooperation mit anderen Unis
Einen wichtigen Beitrag zur „Nachhaltigen Universität Graz“ leistet auch das Kooperationsprojekt „Umweltmanagementsysteme an Universitäten – Einführung und Weiterentwicklung“, welches im Rahmen der Hochschulraumstrukturmittel genehmigt wurde. Das Vorhaben umfasst unter anderem die Einführung eines flächendeckenden Umweltmanagementsystems an der Uni Graz und die bis Herbst 2015 geplante Begutachtung und Validierung nach EMAS – dem Eco-Management and Audit Scheme der Europäischen Union. Im Zentrum steht auch die Vernetzung mit den Partner-Universitäten Klagenfurt, Salzburg, BOKU Wien sowie der WU Wien. Gefördert wird sowohl der Austausch von Know-how als auch die gemeinsame Weiterentwicklung bereits bestehender Programme und vorhandener Projektideen. 

Nachhaltige Gebäude
Seit 2007 wird das Warmwasser im Universitätsportzentrum USZ am Rosenhain mit einer 200 Quadratmeter großen Solaranlage erzeugt. Damit wird der Bedarf der Studierenden und weiterer SportlerInnen im laufenden Betrieb mehr als gedeckt, der Energieüberschuss fließt direkt in das angrenzende Pflegewohnheim. Am Dach des generalsanierten Chemie-Gebäudes am Universitätsplatz 1, das in den nächsten Tagen und Wochen bezogen wird, ist ebenfalls eine Anlage zur nachhaltigen Energiegewinnung im Einsatz. Auf dem Flachdach des Zubaus wurde eine 600 Quadratmeter große Solarthermie installiert, die ein Drittel des Kühlbedarfs der Laborräume abdeckt. Im Winter wird die gewonnene Energie zum Heizen genutzt; vom übrigen Warmwasser profitieren auch die gegenüberliegende Mensa und das Studierendenheim. Durch die Bündelung der Laborabluftstränge und die Führung über eine zentrale Wärmerückgewinnung wird der thermische Energiebedarf des Gebäudes um 50 Prozent gesenkt. Es ist das erste Laborgebäude Österreichs, das über diese Technologie der Wärmerückgewinnung verfügt.

Nachhaltige Beschaffung
Ganz im Sinne eines ökologischen Bewusstseins und einer gesellschaftlichen Verantwortung der kommenden Generationen setzt die Universität Graz auf Nachhaltige Beschaffung. Verankert ist sie im strategischen Projekt „Digitale Universität“. Ziel ist es, umweltfreundliche Produkte und Leistungen zu erwerben, bei deren Herstellung und Erbringung auch soziale Richtlinien eingehalten werden und die dennoch dem Gebot der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit folgen. Es werden daher bei Investitionsentscheidungen und baulichen Maßnahmen verstärkt Kriterien der Nachhaltigkeit. 

>> Leitfaden zur Nachhaltigen Beschaffung

 

Campusweite Lichtsteuerung
30 Prozent bessere Lichtausbeute, bis zu zwei Drittel Stromersparnis: Die neue Beleuchtung am Hauptcampus, die im Herbst 2013 installiert wurde, ist in vielerlei Hinsicht eine wahre Gewinnerin. Im Juni 2013 ausgetauscht, zeigt sie gerade in den Herbst- und Wintermonaten ihr Können. Durch den Einsatz der LED-Technologie spart die Uni Graz nicht nur Strom, sondern der gesamte Campus wirkt nun heller und freundlicher. Die Gänge der Gebäude werden derzeit sukzessive auf Tageslichtsteuerung umgerüstet, die Lichtanlagen in Hörsälen schalten sich bei Abwesenheit von Personen automatisch ab.

Erstellt von Konstantinos Tzivanopoulos

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