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Universität Graz Neuigkeiten They work for tomorrow

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Donnerstag, 08.11.2018

They work for tomorrow

Evolutionsbiologin Angelika Ziegelbecker ist vom Nutzen einer strukturierten Doktoratsausbildung überzeugt. Beim Doctoral Academy Day gibt sie Einblicke in ihre Forschung. Foto: Uni Graz/Schweiger

Evolutionsbiologin Angelika Ziegelbecker ist vom Nutzen einer strukturierten Doktoratsausbildung überzeugt. Beim Doctoral Academy Day gibt sie Einblicke in ihre Forschung. Foto: Uni Graz/Schweiger

Wo die Zukunft zum Beruf wird: Doctoral Academy Day am 9. November

Sie haben die Zukunft im Blick – mit ihrer Forschungsarbeit am Beginn einer wissenschaftlichen Karriere: DoktorandInnen der Universität Graz. Um die NachwuchswissenschafterInnen zu fördern, baut die Universität Graz die strukturierte Doktoratsausbildung aus. Das heißt, DissertantInnen forschen in einem Team zu einem Schwerpunkt, sind mit der Scientific Community gut vernetzt und an der Universität angestellt. Die Doctoral Academy, die exzellente Doktoratsprogramme der Universität Graz bündelt, hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt.

Beim Doctoral Academy Day am 9. November 2018 geben junge WissenschafterInnen einen Einblick in ihre Arbeiten. So auch Angelika Ziegelbecker. Sie erforscht im Konsortium „Ökologie, Evolution und Umweltwandel“ evolutionäre Mechanismen, die der Diversität von Buntbarschen zugrunde liegen. Sie hat herausgefunden, dass die Angleichung der sozialen Rollen von Weibchen und Männchen, zum Beispiel bei der Konkurrenz um Futter-Reviere, dazu führte, dass weibliche und männliche Fische einander äußerlich ähnlich wurden. Erst kürzlich ist dazu eine Publikation der Universität Graz erschienen, die sie mitverfasst hat. >> mehr erfahren

https://on.uni-graz.at/de/detail/article/wenn-fisch-frauen-hosen-anziehen/Die „Freude am Wissen“ treibt die Evolutionsbiologin an. „Ganz generell bin ich vom Leben fasziniert. Was wir um uns haben, ist durch unglaublich komplexe und zugleich einfache Prozesse entstanden. In diese kann ich als Wissenschafterin hineinschnuppern.“

Ziegelbecker ist vom Nutzen einer strukturierten Doktoratsausbildung voll überzeugt: „Ich kann mich inhaltlich auf meine Arbeit konzentrieren, ohne mich um strukturelle Rahmenbedingungen, vor allem in finanzieller Hinsicht, kümmern zu müssen.“ Die ergänzenden interdisziplinären Angebote, wie zum Beispiel „wie publiziere ich wissenschaftlich“, sowie Forschungswerkstätten stärken sowohl die fachliche Ausbildung als auch das Miteinander. „Alleine im stillen Kämmerlein zu schreiben, hat in allen Wissenschaftszweigen ausgedient“, betont die Doktorandin.
Dazu ist heute neben dem Fachwissen viel mehr gefragt. Das bestätigt auch Ziegelbecker: „Es braucht Eigeninitiative und Teamgeist.“ Offenheit und Flexibilität seien ebenso notwendig, wie Durchhaltevermögen und Kritikfähigkeit. Und: „Der Wille, die eigene Arbeit nach außen an die Öffentlichkeit zu tragen.“

Noch mehr Einblicke und Möglichkeiten zum Austausch bietet der Doctoral Academy Day am kommenden Freitag, den 9. November. Etwa bei Career Talks erfolgreicher DoktoratsabsolventInnen sowie bei einer Public Lecture zu akademischem Netzwerken mit Linda Greve von der Aarhus University.

>> das Programm im Detail

Erstellt von Andreas Schweiger

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