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Universität Graz Neuigkeiten Rudi Roth fördert Südost-Europa-Forschung an Uni Graz mit 20.500 Euro

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Freitag, 15.09.2023

Rudi Roth fördert Südost-Europa-Forschung an Uni Graz mit 20.500 Euro

Honorarkonsul Rudi Roht mit den Stipendiat:innen und Rektor Peter Riedler ©Harry Schiffer Photodesign
©Harry Schiffer Photodesign

Honorarkonsul Rudi Roth (links außen) und Rektor Peter Riedler (rechts außen) mit den Stipendiat:innen des Rudi-Roth-Stipendiums (von rechts nach links): Laura Schatz, Maria Manousopoulou, Ljubica Kacevenda, Vincent Angerer, Christiano Dubuc, Julia Maria Jahn und Adrian Water (v.l.)

Sieben Studierende wurden am 14. September 2023 mit dem Rudi-Roth-Stipendium ausgezeichnet. Ihre Arbeiten werden mit insgesamt 20.500 Euro gefördert. Die Verleihung fand im Rahmen einer Ehrenfeier für den ungarischen Honorarkonsul und Unternehmer in der Aula der Universität Graz statt.

Seit über 20 Jahren fördert der steirische Unternehmer junge Forscher:innen im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten mit Bezug zu Süd-Ost-Europa. Da in der diesjährigen Veranstaltung die Förderungen für die Jahre 2022 und 2023 vergeben wurden, freuten sich gleich sieben Nachwuchswissenschaftler:innen über die Finanzierungen in einem Gesamtvolumen von 20.500 Euro.

Was die Arbeiten von Laura Schatz, Maria Manousopoulou, Ljubica Kacevenda, Vincent Angerer, Christiano Dubuc, Julia Maria Jahn und Adrian Water gemeinsam haben: Sie beschäftigen sich mit der Entwicklung der Länder in Südosteuropa. Die Themen sind vielfältig und reichen von den gesellschaftlichen Auswirkungen der Annäherung Serbiens an die EU bis zu Themen wie Pressefreiheit und Gender-Mainstreaming in der Region.

Ebenfalls geehrt wurden die Stipendiat:innen der Kunstuniversität Graz, Budai Janka, Holes Éva, Gräf Helga und Jámbor Ármin, die den Abend auch musikalisch begleiteten.

Ehrengäste

Doch der Abend war nicht nur für die jungen Wissenschaftler:innen ein besonderer. Rudi Roth feierte an dem Tag gleich zwei Jubiläen: Seinen 75. Geburtstag und sein 30-jähriges Engagement als ungarischer Honorarkonsul. Und so verwandelte sich die Aula der Universität zu einem Festsaal, in dem sich zahlreiche Gäste mit Rang und Namen einfanden.

Rektor Peter Riedler bedankte sich bei Honorarkonsul Roth für seine kontinuierliche Unterstützung der jungen Forscher:innen. „Stipendien wie diese haben für uns eine besondere Bedeutung, weil sie auch die Verbundenheit der Universität Graz mit den Nachbarstaaten in Südosteuropa betonen.“ Rektor Riedler überreichte Herrn Roth als Symbol der langjährigen Zusammenarbeit eine Taschensonnenuhr.

Landeshauptmann Christopher Drexler warf einen Blick auf das Lebenswerk des Unternehmers und strich heraus: „Die Fülle von dem, was Rudi Roth getan und erlebt hat, reicht für viele Filme.“ Er gratulierte auch den Stipendiat:innen. „Ich bin schon sehr gespannt auf die Erkenntnisse dieser Forschungsarbeiten.“

Auch die ungarische Regierung war durch Kanzleramtsminister Gergely Gulyás vertreten, der sich für die vielen Jahre der Unterstützung durch Honorarkonsul Rudi Roth bedankt. „Sich 30 Jahre unermüdlich für die Beziehungen unserer beiden Länder einzusetzen, zeugt von besonders starkem Stehvermögen.“

Neben den hohen Vertretern der Politik fanden sich auch viele Ehrengäste aus Wirtschaft und Gesellschaft ein, wie etwa Fußball-Trainer Franco Foda, Saubermacher-Chef Hans Roth, die Kaffee-Doyens Edith und Johannes Hornig, News-Verlagschef Horst Pirker, Kleine Zeitung Chefredakteur Hubert Patterer, Estag-Vorstand Christan Purrer, Ex-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Gesundheits-Unternehmer Günter Nebel und viele mehr.

Erstellt von Roman Vilgut

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