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Universität Graz Neuigkeiten Leichter Lernen: Kann Experimentalunterricht Kinder mit Autismus fördern?

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Freitag, 06.12.2024

Leichter Lernen: Kann Experimentalunterricht Kinder mit Autismus fördern?

drei Mädchen, ein Bub, eine junge Lehrerin in weißen Arbeitsmänteln; ein Mädchen hält ein Reagenzglas mit einer roten Flüssigkeit hoch ©Daniel - stock.adobe.com
©Daniel - stock.adobe.com

Ob Experimentalunterricht Kindern mit Autismus tatsächlich das Lernen erleichtert und die soziale Interaktion fördert, soll ein Forschungsprojekt an der Uni Graz klären. Foto: Daniel - stock.adobe.com

Wie können Schüler:innen mit Autismus positive Lernerfahrungen machen und gleichzeitig ihre sozialen Fähigkeiten verbessern? Forschende der Universität Graz untersuchen, was naturwissenschaftlicher Experimentalunterricht dazu beitragen kann. Erste Ergebnisse aus dem vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt zeigen, dass Kinder, je nach Ausprägung der Neurodiversität, unterschiedlich reagieren, Experimentalunterricht mit passendem Setting aber durchaus Potenzial hat. „Man darf Schülern und Schülerinnen mit Autismus durchaus mehr zutrauen, als das aktuell oft der Fall ist“, sagt Projektleiter Uwe Simon.

Autismus ist ein komplexes und variantenreiches neurologisches Phänomen. Manche Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung haben besondere Begabungen, andere große Lernschwierigkeiten. Was sie verbindet, ist die mangelnde Fähigkeit, Gedanken und Gefühle anderer Menschen richtig zu erkennen und zu verstehen.
Durch individuelle Förderung können viele Kinder mit Autismus in ihrer Entwicklung positiv beeinflusst werden. Ob und in welcher Weise sie von naturwissenschaftlichem Experimentalunterricht in inklusiven Schulen profitieren, das untersuchen nun die Biolog:innen und Didaktiker:innen Uwe Simon und Nadine Otto sowie Barbara Gasteiger-Klicpera, Forscherin in den Bereichen inklusive Bildung und heilpädagogische Psychologie.

Mehr über das Projekt im Wissenschaftsmagazin des FWF

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