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Universität Graz Neuigkeiten Krisenfest

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Freitag, 09.12.2022

Krisenfest

V.l.: Alfred Gutschelhofer (Uni Graz, Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship), Bernhard Weber (Unicorn), Stadtrat Günter Riegler, Werner Sammer und Moritz Hiebl (Ideentriebwerk) und Matthias Ruhri (Gründungsgarage) präsentieren die "Graz Startup Ecosystem Map 2022". Foto: Uni Graz/Pichler ©Uni Graz/Pichler

V.l.: Alfred Gutschelhofer (Uni Graz, Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship), Bernhard Weber (Unicorn), Stadtrat Günter Riegler, Werner Sammer und Moritz Hiebl (Ideentriebwerk) und Matthias Ruhri (Gründungsgarage) präsentieren die "Graz Startup Ecosystem Map 2022". Foto: Uni Graz/Pichler

Gründungsvoraussetzungen am Standort sind laut „Grazer Startup Barometer“ nach wie vor gut

Nach einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Jahr und mäßigen Aussichten für 2023 erweist sich die Startup-Szene in Graz als krisenfest. Mit geschätzt über 2000 Beschäftigten bleibt sie ein wichtiger Faktor des Wirtschaftsstandorts. Das ergab die jüngste Befragung im Rahmen des „Grazer Startup Barometer“. Die jährliche Online-Erhebung ist eine Initiative des studentischen Gründungsvereins Ideentriebwerk, der Universität Graz und der Gründungsgarage, die Studierende und Forschende dabei unterstützt, ihre Geschäftsideen weiterzuentwickeln. Die aktuellen Ergebnisse wurden am 7. Dezember 2022 im Unicorn, dem Startup & Innovation Hub der Uni Graz, präsentiert.

Rund 80 Gründer:innen, Startup-Interessierte, -Mitarbeiter:innen, -Berater:innen und Investor:innen aus dem Großraum Graz nahmen im Sommer 2022 an der größten repräsentativen Befragung zu Startups und Unternehmertum am Standort teil und lieferten damit wichtige Informationen zur Wahrnehmung des Grazer Startup-Ökosystems. Grundsätzlich betrachten sie die Gründungsvoraussetzungen hier nach wie vor als sehr gut. Was die jungen Unternehmen schätzen, sind die lebendige Szene, die hohe Qualität der Universitäten und Hochschulen sowie das Beratungsangebot. Dabei fällt die Beurteilung von Inkubatoren und Finanzierung sowie der Unterstützung durch die öffentliche Hand heuer positiver aus als in den Vorjahren. Potenziale zur Optimierung des Standorts liegen besonders in der internationalen Vernetzung und Sichtbarkeit als Gründerstadt. Zudem sei die nach Meinung der Startups schwach ausgeprägte Verfügbarkeit von Risikokapital verbesserungswürdig. Fachkräftemangel und steigende Kosten wurden häufiger genannt als noch 2021. Der Ausblick in das kommende Jahr ist leicht eingetrübt.

„Die aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft rufen nach Entrepreneurial Minds. Unsere Herausforderung und Leidenschaft ist es, die besten Rahmenbedingungen für diese unternehmerischen Köpfe zu schaffen. Wesentlich ist dabei ein abgestimmtes und sich unterstützendes Handeln aller Akteur:innen im Ecosystem. Der Barometer ist dabei ein wichtiges Messinstrument“, unterstreicht Bernhard Weber, Geschäftsführer des Unicorn der Universität Graz, die Bedeutung der Befragung, die seit 2014 jährlich durchgeführt wird.

Die "Graz Startup Ecosystem Map 2022"
Die "Graz Startup Ecosystem Map 2022" liefert eine übersichtliche Darstellung des Angebots an Gründungsunterstützung am Standort.
Erstellt von Gudrun Pichler

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