Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Aufnahmeverfahren
    • Lehramt Aufnahmeverfahren
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
  • Spotlight
Jetzt aktuell
  • Aufnahmeverfahren 2026
  • Lange Nacht der Forschung
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Gustostücke

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 04.06.2020

Gustostücke

Thomas Binder bearbeitet den Nachlass von Franz Brentano in Graz. Foto: Uni Graz/Eklaude

Thomas Binder bearbeitet den Nachlass von Franz Brentano in Graz. Foto: Uni Graz/Eklaude

Thomas Binder hat wertvolle Teile aus dem Nachlass des Philosophen Franz Brentano nach Graz gebracht

Franz Brentano (1838–1917), Neffe der berühmten RomantikerInnen Clemens und Bettina, war einer der einflussreichsten Philosophen der Wende zum 20. Jahrhundert. Er gilt als der Begründer der Österreichischen Philosophie und lieferte als Lehrer von Edmund Husserl wichtige Impulse für die Phänomenologie. Seine Thesen spielen heute noch eine zentrale Rolle, etwa in der Philosophy of Mind.
Das Brentano-Archiv an der Universität Graz beherbergt seit Kurzem einen wesentlichen Teil seines Nachlasses. Dem Betreuer der Einrichtung, Thomas Binder, gelang es, neben der bereits vorhandenen wissenschaftlichen Bibliothek des Philosophen und den Beständen des einstigen Brentano-Archivs in Prag die letzten noch in Privatbesitz befindlichen Dokumente nach Graz zu holen. Der übrige Nachlass befindet sich seit 1966 in einer Sondersammlung der Harvard College Library. „Damit sind nun endlich alle wichtigen Dokumente des Philosophen an zwei öffentlichen Orten zugänglich“, freut sich Binder, der viel Energie in lange Verhandlungen mit Brentanos Nachkommen investiert hat.

Historische Schätze
Eines der Schmankerl in Graz ist das mehr als 600 Seiten umfassende Manuskript von Brentanos Habilitationsschrift über „Die Psychologie des Aristoteles“, ein Klassiker der Aristoteles-Forschung. Von selbiger Arbeit beherbergt das Archiv auch ein sogenanntes durchschossenes Exemplar – also ein Buch mit einem leeren Blatt nach jedem bedruckten – mit umfangreichen Kommentaren des Autors. Von großem Interesse für die Forschung ist auch das Andruck-Exemplar der „Psychologie vom empirischen Standpunkt“, des Hauptwerks des Philosophen. „Brentano hat das in kürzester Zeit geschrieben, entsprechend viele handschriftliche Korrekturen sind in diesem Dokument enthalten, ein Teil davon stammt von seinem Schüler Carl Stumpf, der später als Musikpsychologe Bedeutung erlangte“, berichtet Binder. Viele Aufschlüsse erwartet sich der Betreuer des Archivs auch aus der jetzt neu hinzugekommenen Korrespondenz Brentanos, die mehr als 4000 Briefe umfasst, darunter über tausend von seiner beziehungsweise an seine Mutter Emilie. „Sie hat einen wesentlichen Beitrag zur ersten Gesamtausgabe der Schriften von Clemens Brentano geleistet, war Übersetzerin und in den höchsten katholischen Kreisen Deutschlands und darüber hinaus vernetzt. Auf ihren Wunsch hin wurde Franz zunächst Priester“, weiß der Grazer Forscher. Nach der Dogmatisierung der Unfehlbarkeit des Papstes legte er allerdings das Amt zurück, trat aus der Kirche aus und später sogar die Wiener Jüdin Ida von Lieben. Das hatte existenzielle Konflikte mit der strenggläubigen Mutter zur Folge, die auch seine wissenschaftliche Karriere beeinträchtigten.

Weltweites Interesse
Der Grazer Teil des Brentano-Nachlasses wird nun digitalisiert und steht dann über das Portal gams.uni-graz.at allen Interessierten zur Verfügung. Anfragen zu den Dokumenten gibt es bereits aus aller Welt, unter anderem aus China und Japan. Binder konzipiert weiters ein FWF-Projekt, um auf der Basis der neu hinzugekommenen Korrespondenzen Brentanos die erste ausführliche Biografie des Philosophen verfassen zu können.

 

Erstellt von Dagmar Eklaude

Weitere Artikel

Hochschulstrategie 2040: Österreichs Universitäten auf Zukunftskurs

Österreich zählt 77 Hochschulen und liegt damit über dem EU-Schnitt – ist das wirklich sinnvoll? Die neue Hochschulstrategie 2040 setzt auf Kooperation statt Zusammenlegung. Die Universität Graz spielt dabei als eine der sechs größten Unis in Österreich eine zentrale Rolle.

Klimaforschung in Grönland: Alte Daten bringen neue Einblicke

Der Polarforscher und Uni-Graz-Professor Alfred Wegener hinterließ einzigartige Klimadaten aus Grönland. Nun analysiert ein Forschungsteam der Universität Graz diesen 100 Jahre alten Datenschatz und vergleicht ihn mit aktuellen Messungen.

Vielfalt in Natur und Wissenschaft: Wie wir über Pflanzen und miteinander sprechen

Ginko, Kiwi, Hanf: Sie gibt es als männliche und weibliche Pflanze. Wer im Biologie-Unterricht aufgepasst hat, wird dies bestätigen. Doch stimmt heute noch diese Kategorisierung, die Carl von Linné vor fast 300 Jahren festgelegt hat? Ein interdisziplinäres Team der Uni Graz hinterfragt diese Zuschreibungen und nimmt dies als Ausgangspunkt, Denkanstöße für ein gendersensibles Miteinander von Studierenden, Forschenden und Lehrenden zu liefern.

In acht Stationen um die Welt: die Lange Nacht der Forschung an der Uni Graz

Einen Kurztrip um den Globus kann man am 24. April ab 17 Uhr an der Universität Graz machen und dabei im Foyer der Universitätsbibliothek Besonderheiten aus anderen Ländern oder neues Heimisches entdecken. Die Reiseroute verläuft entlang von eingewanderten Tierarten, politischen Einstellungen und der Allmacht der Algorithmen. Zusätzlich gibt es ein Programm im historischen Lesesaal sowie im UniGraz@Museum und im Archiv der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche