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Universität Graz Neuigkeiten Geballte Wissenskraft

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Freitag, 21.03.2014

Geballte Wissenskraft

Ein neues Wissenstransferzentrum soll die Verwertung von Technologien am Standort noch besser bündeln

Sechs Universitäten und das Ziel universitäre Spitzenforschung für die Wirtschaft im Verbund sichtbarer machen: Gemeinsam mit der TU Graz, der Medizinischen Universität Graz, der Montanuniversität Leoben, Kunstuniversität Graz sowie der Universität Klagenfurt stärkt die Karl-Franzens-Universität künftig durch das gemeinsame Zentrum „Wissenstransfer und IPR Verwertung“ den Transfer von akademischen Wissen in die Wirtschaft. Auf Basis einer Ausschreibung, die vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft initiiert wurde, haben sich die Universitäten im Verbund „Süd“ für die Implementierung eines dieser Zentren am Standort Graz beworben.


Die Universitäten kooperieren in einer ersten Phase in fünf Projekten, um in den nächsten Jahren unterschiedliche Maßnahmenpakete zur Stärkung des Technologietransfers zu erarbeiten. „Die beteiligten PartnerInnen vernetzen sich durch dieses Zentrum noch stärker und schaffen gemeinsame Strukturen“, erklärt Michael Freidl vom Forschungsmanagement- und service an der Uni Graz und führt aus: „Zum Beispiel wird ein gemeinsamer Patentpool entstehen, in der die Patente der Medizin Uni, der Uni Graz und der TU sichtbar gemacht werden.“ Ebenfalls Bestandteile dieser Vernetzung sind neue Verwertungsmöglichkeiten für universitäres Wissen oder standardisierte Prozesse zur Überprüfung von Lizenzvereinbarungen. Auch gemeinsame Lehrveranstaltungen mit der TU Graz zum Thema „Entrepreneurship“ oder die Organisation eines Partnering Days, an denen WissenschafterInnen auf Wirtschaftsleute treffen, sind im Rahmen der Kooperationsprojekte geplant. Für jedes Maßnahmenpaket ist eine Universität mit der Projektleitung beauftragt. An den beteiligten Partnerinstitutionen sollen Koordinationsstellen eingerichtet werden.

Besonderer Fokus

An der Uni Graz wird unter anderem ein Schwerpunkt auf das Thema Business Development gesetzt: „Wir versuchen Unternehmen zu uns zu holen, um ein Innovationsnetzwerk aufzubauen“, erklärt Freidl. Ziel ist, Universitäten und Firmen in der Steiermark und Kärnten miteinander bekannt zu machen und damit die Zusammenarbeit besser zu forcieren. In einem weiteren Kooperationsprojekt wird versucht den Wissenstransfer in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften anzukurbeln: Dissertationen aus diesem Bereich werden vornehmlich für ein Fachpublikum geschrieben. Durch Förderungen soll es DissertandInnen und Postdocs möglich gemacht werden, an der Uni für kurze Zeit angestellt zu werden, um ihre Dissertations-Themen für eine breitere Öffentlichkeit in Buchform aufzubereiten.

Erstellt von Konstantinos Tzivanopoulos

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