Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Anmeldung zum Studium (Wintersemester 2026/27)
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Ferne Sterne

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 22.04.2021

Ferne Sterne

 Bildtext: Aufnahme des Atmospheric Imaging Assembly (AIA) an Bord des Solar Dynamics Observatory (SDO) der NASA. Bild: NASA SDO/AIA

Sonne im Fokus: Aufnahme des Atmospheric Imaging Assembly an Bord des Solar Dynamics Observatory der NASA. Foto: NASA SDO/AIA

AstrophysikerInnen der Universität Graz weisen koronale Massenauswürfe auf benachbarten Sonnen nach

Sie sind hunderte von Lichtjahren entfernt. Sterne, die – ähnlich unserer Sonne – Materie ins All hinausschleudern. Könnten diese Eruptionen eine Gefahr für ferne Planeten sein, die diese Sterne umkreisen? Um das herauszufinden, hat ein Team rund um Astrid Veronig, Astrophysikerin an der Universität Graz, eine neue Methode entwickelt. Sie konnten, wie im renommierten Fachjournal „Nature Astronomy“ nachzulesen ist, 21 koronale Massenauswürfe auf Sternen nachweisen und deren Stärke bestimmen.

Unsere Sonne ist die Quelle von energiereichen Ausbrüchen, bei denen Plasma samt eingebettetem Magnetfeld ins All geworfen wird. Diese koronalen Massenauswürfe sind unterschiedlich stark und bewegen sich mit Geschwindigkeiten von Millionen Kilometern pro Stunde durch unser Sonnensystem. Die stärksten Ausbrüche können sogar Stromausfälle auf der Erde auslösen und elektronische Systeme auf Satelliten lahmlegen. Sie sind aber auch für die spektakulären Polarlichter verantwortlich. „Verfolgt werden die Auswürfe mit Hilfe von Koronographen, die das starke direkte Sonnenlicht ausblenden und so eine Art künstliche Sonnenfinsternis erzeugen“, schildert Astrid Veronig, die dafür satellitengestützte Teleskope nutzt und mit den Weltraumorganisationen ESA und NASA zusammenarbeitet.

Verdunkelungen im Strahlenkranz
Während die Sonne gut im Blick der Wissenschaft ist, gibt es bisher auf Sternen nur spärliche Beobachtungshinweise für koronale Massenauswürfe. Veronig: „Für koronographische Messungen wie bei der Sonne ist die räumliche Auflösung zu gering und die Strahlung der Auswürfe zu schwach.“ Daher haben die ForscherInnen den Spieß umgedreht und die Sonne wie einen Stern betrachtet, um eine neuartige Methode des Nachweises zu entwickeln. „Wir beobachten die Sonne im Licht der ultravioletten und Röntgenstrahlung, wo die Millionen Grad heiße Korona am meisten Strahlung aussendet“, erklärt die Astrophysikerin. „Wenn es zu Massenauswürfen kommt, also riesige Plasmawolken aus der Korona hinausgeschleudert werden, so bleiben in diesem Strahlenkranz Verdunkelungen zurück, die wir nachweisen können.“

Diese Erkenntnisse und Methodik konnten die WissenschafterInnen nun erfolgreich für andere Sterne anwenden. Es zeigte sich, dass dort ebenfalls solche plötzlichen Verdunkelungen in Röntgenlichtkurven zu finden sind. „Daraus schließen wir“, bestätigt Petra Odert, Forscherin am Institut für Physik der Uni Graz und Co-Autorin der Studie, „dass es dort ebenso koronale Massenauswürfe gibt“. Auf diese Weise haben die WissenschafterInnen insgesamt 21 koronale Massenauswürfe auf anderen Sternen entdeckt. Dabei können beträchtliche Teile der Korona ausgestoßen werden. Odert: „Diese energiereichen Plasmawolken sind eine Bedrohung für Exoplaneten, die den Stern umkreisen, da sie deren Atmosphären vollständig erodieren können.“ Wie so oft kommt es aber auf die Dosis an. Zugleich könnte eine geringere Intensität ebenso lebenswerte Bedingungen wie in unserem Planetensystem ermöglichen.
Diese Forschungen, unterstützt vom österreichischen Weltraumprogramm der FFG und Wissenschaftsfonds FWF, wurden im Journal „Nature Astronomy“ veröffentlicht.

Publikation:
Astrid M. Veronig, Petra Odert, Martin Leitzinger, Karin Dissauer, Nikolaus C. Fleck, Hugh S. Hudson, Indications of stellar coronal mass ejections through coronal dimmings, >> Nature Astronomy

Erstellt von Andreas Schweiger

Weitere Artikel

Aufnahmeprüfungen: großes Interesse für Psychologie & Co.

Studieren an der Universität Graz ist für viele ein großes Ziel: Das bestätigte der große Andrang bei den insgesamt vier Aufnahmeprüfungen im Juli 2026 für die Studien Psychotherapie, Pharmazeutische Wissenschaften, Psychologie und Molekularbiologie.

Wie Formeln die Medizin persönlicher machen

Wenn Federica Caforio vom Herzen spricht, klingt es nicht nach OP-Saal, sondern nach Gleichungen, Parametern und Simulationen. Doch genau darin liegt die medizinische Hoffnung ihrer Forschung: Aus klinischen Daten soll eines Tages ein digitaler Zwilling des Herzens entstehen – ein virtuelles Modell, an dem sich Erkrankungen besser verstehen und Therapien individueller planen lassen. Ihre Forschungen präsentiert sie im Rahmen des Mathematik Kongresses „ECMTB 2026“.

„Innovation Hub Graz“: Uni-Transfergesellschaft macht Spitzen-Spin-offs investor-ready

Die Medizinische Universität Graz, die Universität Graz und die Technische Universität Graz bündeln einmal mehr ihre Kräfte und gründen einen gemeinsamen Innovation Hub Graz (iHub Graz). In diesem Transferzentrum werden ausgewählte, besonders vielversprechende akademische Spin-offs gezielt „investor-ready“ gemacht.

Klebe-Kraft: Forschende zeigen, wie Zellen ihre Funktion bestimmen

Wie entsteht aus einer einzelnen Zelle ein Organismus mit Haut, Muskeln, Darm, Herz und weiteren spezialisierten Geweben? Zwei in hochrangigen Journalen veröffentlichte Studien belegen einen Mechanismus, der Gene, chemische Signale und die physikalischen Eigenschaften von Geweben miteinander verbindet. Beteiligt an den Forschungen waren Wissenschaftler:innen aus London, Heidelberg und Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche