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Universität Graz Neuigkeiten Farbe bekennen

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Mittwoch, 09.04.2014

Farbe bekennen

Modell eines Carbostyrils: die Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindung ist so manipuliert, dass sie bläulich leuchtet, und wird unter anderem als Laser-Farbstoff eingesetzt.

Modell eines Carbostyrils: die Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindung ist so manipuliert, dass sie bläulich leuchtet, und wird unter anderem als Laser-Farbstoff eingesetzt.

ChemikerInnen von Uni und TU Graz forschen gemeinsam an den Grundlagen für neuartige Sensoren und sind damit ein Paradebeispiel für die zehnjährige Erfolgsgeschichte von NAWI Graz

Buntes ist nicht nur in der Mode gefragt. Neuartige Sensoren, die etwa den Sauerstoffgehalt des Blutes oder Schwermetalle im Abwasser anzeigen, leuchten zur einfacheren Erkennung in verschiedenen Farben. Die Grundlagen dafür erforschen Walter Fabian vom Institut für Chemie der Karl-Franzens-Universität und Anne-Marie Kelterer vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der TU Graz. Die beiden sind ein leuchtendes Beispiel für die Zusammenarbeit der beiden Unis, die vor zehn Jahren mit der Gründung der Zwillingsfakultät NAWI Graz institutionalisiert wurde.

Kelterer und Fabian untersuchen mithilfe von Computermodellen verschiedene Molekül-Gerüste, an die funktionelle Gruppen angehängt werden, um die Farbe oder die Intensität des Leuchtens zu beeinflussen. Mit so genannten quantenchemischen Berechnungen wird jedes einzelne Atom in den Verbindungen genau untersucht und charakterisiert. Auf diese Weise soll die Effektivität jener Stoffe erhöht werden, die für die strahlenden Farben verantwortlich sind. Ziel der Forschungen ist es, verbesserte Sensoren für beliebige Anwendungen zu bauen.

Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe der Unizeit

Erstellt von Dagmar Eklaude

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ERC Starting Grant im Doppelpack: drei Millionen Euro für zwei Forscherinnen der Uni Graz

Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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