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Universität Graz Neuigkeiten Erstes digitales Gedenkbuch aller Grazer NS-Opfer

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Donnerstag, 07.05.2026

Erstes digitales Gedenkbuch aller Grazer NS-Opfer

Fotos der Familie Brecher

Klara Brecher mit ihrem Sohn Henry Heinz Brecher (linkes Bild), Klara und Ehemann Ernst Brecher zwischen 1930 und 1932 (rechts Bild). Fotos: Henry Brecher

Klara Brecher lebte mit ihrem Mann Ernst und Sohn Henry bis zum Herbst 1938 in Sichtweite zur Universität Graz. Dann warfen die Nationalsozialisten die jüdische Familie aus deren Wohnung am Geidorfgürtel 24. Während Henry den Nazi-Terror bei Verwandten in Zagreb überlebte, wurde das Ehepaar Brecher 1942 ins Vernichtungslager Sobibor in Polen deportiert und ermordet. 854 weitere Schicksale aller Grazer NS-Opfer fasst erstmals das digitale Gedenkbuch MEMOR zusammen. 

Anlässlich des Gedenktags der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai setzen Gerald Lamprecht, Leiter des Centrums für Jüdische Studien, und der Zeitgeschichte-Verein CLIO den Verfolgten und Ermordeten ein einzigartiges, virtuelles Denkmal.

„Wir wollten den NS-Opfern ein Gesicht geben“, schildert Zeithistoriker Gerald Lamprecht. „Viele haben kein Grab, und auch sonst erinnert nur sehr wenig an sie.“ Das ändert nun die Plattform MEMOR, die am 6. Mai 2026 im Graz Museum vorgestellt wurde. Das Projekt dokumentiert erstmals die Biographien aller Grazer:innen, die die Nationalsozialisten sowie ihre Kollaborateure aufgrund rassistischer Diskriminierung zwischen 1938 und 1945 verfolgten und ermordeten.

Eine interaktive Karte verzeichnet die letzten Wohnadressen der NS-Opfer, darunter Jüdinnen und Juden, Roma/Romnja und Sinti/Sintizze, Menschen mit Beeinträchtigungen Oppositionelle, Widerstandskämpfer:innen und Homosexuelle. Sie alle kamen ums Leben, weil sie nicht ins Weltbild der verbrecherischen Nazi-Diktatur passten.
Das Projekt bewahrt die Toten – entgegen der Intention der Nationalsozialisten – vor dem Vergessen und holt sie aus der Anonymität. „Wir haben Bilder der Menschen gesucht und sie im Projekt integriert“, erklärt Lamprecht.

„MEMOR ist damit nicht nur ein historisches Archiv auf dem aktuellen Stand der Forschung, sondern ein wichtiges Bildungsinstrument“, ergänzt Heimo Halbrainer, Leiter von CLIO. 
Auch nach mehr als 80 Jahren sei es für eine liberale und demokratische Gesellschaft eine moralische Pflicht, an die Opfer des Unrechtsregimes zu erinnern, betont Gerald Lamprecht. Und der Leiter des Centrums für Jüdische Studien mahnt: „Die Schicksale erinnern uns daran, dass Demokratie und Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern gelebt und eingeübt werden müssen.“

⇒ digitales Gedenkbuch MEMOR 

Gerald Lamprecht
„Wir wollten den NS-Opfern ein Gesicht geben“, begründet Zeithistoriker Gerald Lamprecht. Foto: ÖAW Zilberberg
leer
Erstellt von Andreas Schweiger

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