Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Erstes digitales Gedenkbuch aller Grazer NS-Opfer

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 07.05.2026

Erstes digitales Gedenkbuch aller Grazer NS-Opfer

Fotos der Familie Brecher

Klara Brecher mit ihrem Sohn Henry Heinz Brecher (linkes Bild), Klara und Ehemann Ernst Brecher zwischen 1930 und 1932 (rechts Bild). Fotos: Henry Brecher

Klara Brecher lebte mit ihrem Mann Ernst und Sohn Henry bis zum Herbst 1938 in Sichtweite zur Universität Graz. Dann warfen die Nationalsozialisten die jüdische Familie aus deren Wohnung am Geidorfgürtel 24. Während Henry den Nazi-Terror bei Verwandten in Zagreb überlebte, wurde das Ehepaar Brecher 1942 ins Vernichtungslager Sobibor in Polen deportiert und ermordet. 854 weitere Schicksale aller Grazer NS-Opfer fasst erstmals das digitale Gedenkbuch MEMOR zusammen. 

Anlässlich des Gedenktags der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai setzen Gerald Lamprecht, Leiter des Centrums für Jüdische Studien, und der Zeitgeschichte-Verein CLIO den Verfolgten und Ermordeten ein einzigartiges, virtuelles Denkmal.

„Wir wollten den NS-Opfern ein Gesicht geben“, schildert Zeithistoriker Gerald Lamprecht. „Viele haben kein Grab, und auch sonst erinnert nur sehr wenig an sie.“ Das ändert nun die Plattform MEMOR, die am 6. Mai 2026 im Graz Museum vorgestellt wurde. Das Projekt dokumentiert erstmals die Biographien aller Grazer:innen, die die Nationalsozialisten sowie ihre Kollaborateure aufgrund rassistischer Diskriminierung zwischen 1938 und 1945 verfolgten und ermordeten.

Eine interaktive Karte verzeichnet die letzten Wohnadressen der NS-Opfer, darunter Jüdinnen und Juden, Roma/Romnja und Sinti/Sintizze, Menschen mit Beeinträchtigungen Oppositionelle, Widerstandskämpfer:innen und Homosexuelle. Sie alle kamen ums Leben, weil sie nicht ins Weltbild der verbrecherischen Nazi-Diktatur passten.
Das Projekt bewahrt die Toten – entgegen der Intention der Nationalsozialisten – vor dem Vergessen und holt sie aus der Anonymität. „Wir haben Bilder der Menschen gesucht und sie im Projekt integriert“, erklärt Lamprecht.

„MEMOR ist damit nicht nur ein historisches Archiv auf dem aktuellen Stand der Forschung, sondern ein wichtiges Bildungsinstrument“, ergänzt Heimo Halbrainer, Leiter von CLIO. 
Auch nach mehr als 80 Jahren sei es für eine liberale und demokratische Gesellschaft eine moralische Pflicht, an die Opfer des Unrechtsregimes zu erinnern, betont Gerald Lamprecht. Und der Leiter des Centrums für Jüdische Studien mahnt: „Die Schicksale erinnern uns daran, dass Demokratie und Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern gelebt und eingeübt werden müssen.“

⇒ digitales Gedenkbuch MEMOR 

Wie vergangene Ereignisse unsere heutige Gesellschaft sowie die Welt von morgen formen und beeinflussen, erfährt man im Bachelorstudium Geschichte. 

Gerald Lamprecht
„Wir wollten den NS-Opfern ein Gesicht geben“, begründet Zeithistoriker Gerald Lamprecht. Foto: ÖAW Zilberberg
leer
Erstellt von Andreas Schweiger

Weitere Artikel

Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

Heilsames Meer: Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen

Bei vielen Krankheiten spielen chronische Entzündungen eine zentrale Rolle, von Stoffwechselstörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Gewebeschäden nach Verletzungen oder Infektionen. „Normalerweise kann der Körper Entzündungen selbst wieder beenden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, bleiben Abwehrzellen dauerhaft aktiv und treiben negative Veränderungen im Gewebe weiter an“, erklärt der Pharmazeut Andreas Koeberle von der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche