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Universität Graz Neuigkeiten Elisabeth-Gössmann-Preise

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Mittwoch, 15.01.2014

Elisabeth-Gössmann-Preise

Jury-Vorsitzende Michaela Sohn-Kronthaler mit den Preisträgerinnen Edith Petschnigg, Sr. Anna Elisabeth Rifeser, Nina Kogler und Petra Wlasak (v.l.)

Jury-Vorsitzende Michaela Sohn-Kronthaler mit den Preisträgerinnen Edith Petschnigg, Sr. Anna Elisabeth Rifeser, Nina Kogler und Petra Wlasak (v.l.)

Vizerektorin Renate Dworczak

Vizerektorin Renate Dworczak

Dekan Reinhold Esterbauer

Dekan Reinhold Esterbauer

Die Theologische Fakultät der Uni Graz zeichnete junge Wissenschafterinnen für Frauen- und Geschlechterforschung aus

Hervorragende Arbeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung wurden am 14. Jänner 2014 am Universitätszentrum Theologie der Uni Graz mit den Elisabeth-Gössmann-Preisen ausgezeichnet. Benannt nach der prominenten Vertreterin der feministischen Theologie, die 1985 die Ehrendoktorwürde der Uni Graz erhielt, wurde die Förderung für NachwuchswissenschafterInnen bereits zum siebenten Mal vergeben. Der diesjährige Elisabeth-Gössmann-Preis ging an Dr. Nina Kogler, die an der Uni Graz studiert hat und nun an der Universität Innsbruck tätig ist. Jeweils ein Elisabeth-Gössmann-Förderpreis wurde an MMag. Edith Petschnigg (Uni Graz), Sr. Mag. Anna Elisabeth Rifeser (Bozen) und Mag. Petra Wlasak (Uni Graz) verliehen.

 

„Frauen für Genderforschung auszuzeichnen, ist ein wichtiges Signal über die Universität hinaus“, unterstrich Vizerektorin Renate Dworczak und lobte in diesem Zusammenhang die herausragenden Leistungen der Katholisch-Theologischen Fakultät in diesem Bereich: „Die Theologische Fakultät treibt die Genderforschung an der Karl-Franzens-Universität Graz voran“, so die Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichstellung.

Auch Dekan Reinhold Esterbauer dankte für das Engagement im Rahmen des Fakultätsschwerpunkts „Frauen- und Geschlechterforschung“, der heuer mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten sein 20-jähriges Bestehen feiert. Die Sprecherin des Schwerpunkts, Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer, berichtete über dessen Entstehung und Entwicklung und gab eine Vorschau auf das Programm im Jubiläumsjahr.

Der Elisabeth-Gössmann-Preis fördert wissenschaftliche Arbeiten, die an einer theologischen Fakultät oder an einer philosophisch-theologischen Hochschule in Österreich angenommen wurden, sowie Arbeiten, die ein theologisches oder religionswissenschaftliches Thema behandeln und an einer österreichischen Universität eingereicht worden sind. „Voraussetzung ist, dass sich die Arbeiten kritisch mit frauen- und geschlechterspezifischen Fragen in den christlichen oder anderen religiösen oder weltanschaulichen Traditionen auseinandersetzen und zugleich kreative Neuentwürfe entwickeln“, so Jury-Vorsitzende Michaela Sohn-Kronthaler.

 

Elisabeth-Gössmann-Preis:
Dr. Nina Kogler
Dissertation: Geschlechter-Geschichte der Katholischen Aktion im Austrofaschismus. Diskurse – Strukturen – Relationen

Elisabeth Gössmann-Förderpreise:
MMag. Edith Petschnigg
Diplomarbeit: „Die Bibel zu lesen ist ein reines Vergnügen.“ Biblische Bezüge in der Lyrik der Exilsdichterin Stella Rotenberg

Mag. Elisabeth Rifeser
Diplomarbeit: Metaphern der geistlichen Hochzeit („matrimonium spirituale“) bei ausgewählten spätmittelalterlichen MystikerInnen unter Berücksichtigung des kirchengeschichtlichen Umfelds und des genderspezifischen Blickwinkels

Mag. Petra Wlasak, MA
Masterarbeit: Flucht als Chance? Verändernde Geschlechterrollen von alleinstehenden, alleinerziehenden, tschetschenischen Frauen mit anerkanntem Asylstatus in Graz

Erstellt von Gudrun Pichler

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