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Universität Graz Neuigkeiten Climate Change Graz

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Freitag, 06.09.2019

Climate Change Graz

Im Profilbereich "Climate Change Graz" erarbeiten über 100 ForscherInnen gemeinsam Antworten auf die Frage, wie wir eine nachhaltige Transformation zu einer nahezu emissionsfreien und klimarobusten Gesellschaft und Wirtschaft schaffen können.

Im Profilbereich "Climate Change Graz" erarbeiten über 100 ForscherInnen gemeinsam Antworten auf die Frage, wie wir eine nachhaltige Transformation zu einer nahezu emissionsfreien und klimarobusten Gesellschaft und Wirtschaft schaffen können.

Interdisziplinäre Klimaforschung ist ein Profilbereich der Universität Graz

Der vom Menschen verursachte Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um den Temperaturanstieg auf 1,5 bis 2 Grad zu beschränken, müssen im Einklang mit den Pariser Klimazielen die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 50 Prozent und bis 2050 um rund 90 Prozent gesenkt werden. Der Übergang zu einer nahezu emissionsfreien und klimarobusten Wirtschaft und Gesellschaft erfordert eine tiefgreifende Neuorientierung. Im Profilbereich „Climate Change Graz“ untersuchen über hundert ForscherInnen, welche ökonomischen, produktionstechnischen, sozialen, politischen und rechtlichen Veränderungen für eine nachhaltige Transformation notwendig sind.

Universität Graz – Hotspot der Klimaforschung
Wirksame und ethisch vertretbare Strategien zur Emissionsreduktion lassen sich nur in fächerübergreifender Zusammenarbeit entwickeln. „Climate Change Graz“ baut auf langjährige interdisziplinäre Forschungserfahrung und Expertise in den Bereichen:

  • Klimaethik und Umweltrecht
  • Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung
  • Klima- und Umweltökonomik
  • Umweltbiologie und Umweltchemie
  • Meteorologie und Geowissenschaften
  • Physikalische Klimaforschung.

Eine wichtige Säule bildet auch das Doktoratskolleg „Climate Change“, in dem über 20 NachwuchswissenschafterInnen aus elf Ländern forschen. Dreh- und Angelpunkt der Kooperation ist das Wegener Center für Klima und Globalen Wandel, eingebettet in ein dichtes internationales Netzwerk.

Eine der bisher wichtigsten Erkenntnisse
Je höher der Temperaturanstieg, umso teurer kommt der Klimawandel. Die Kosten aus wetter- und klimabedingten Ereignissen in Österreich könnten in den kommenden Jahrzehnten auf vier bis fünf Milliarden Euro jährlich steigen. Das ist nur ein Beispiel, warum Klimaschutz zur Langfristvorsorge unabdingbar notwendig ist.

Was 2050 Wirklichkeit sein könnte
E-Mobilität, Gemeinschaften, die ihren Strom aus Photovoltaik gewinnen, und Industriebetriebe, die den Ausstieg aus fossiler Energie erfolgreich vollzogen haben – die interdisziplinäre Klimaforschung im Profilbereich „Climate Change Graz“ zeigt auf, wie die Pariser Klimaziele bis 2050 erreicht werden könnten.

>> Auftaktveranstaltung zu „Climate Change Graz“

>> UNIZEIT-Ausgabe zum Profilbereich „Climate Change Graz“

 

Erstellt von Gudrun Pichler

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