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Universität Graz Neuigkeiten BioTechMed-Graz

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Freitag, 11.10.2013

BioTechMed-Graz

BioTechMed-Graz vernetzt drei Grazer Universitäten in der Forschung für Gesundheit.

Das Molekül Atglistatin hemmt das Enzym ATGL beim Abbau von Fett – von Triglyzeriden zu Diglyzeriden zu Monoglyzeriden und Glyzerin. Dabei entstehen auch freie Fettsäuren (FA – Fatty Acids). Foto: IMB/Uni Graz

Gemeinsame Forschung ist international sichtbar

Gemeinsame Forschung für Gesundheit ist das Ziel der Initiative BioTechMed-Graz, einem Kooperationsprojekt von Karl-Franzens-Universität Graz, Medizinischer Universität Graz und TU Graz. Die Vernetzung an der Schnittstelle von Biomedizinischen Grundlagen, Technologischen Entwicklungen und Medizinischer Anwendung schafft ideale Voraussetzungen für international sichtbare Spitzenforschung. Das belegen unter anderem zwei Publikationen in hochrangigen Fachjournalen, die kürzlich erschienen sind und Meilensteine in der Lipidforschung darstellen:

 

Ein Lichtblick für die Diabetes-Forschung

... ist die Arbeit von Assoz. Prof. Dr. Robert Zimmermann vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Uni Graz und Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Rolf Breinbauer vom Institut für Organische Chemie der TU Graz. Mit ihren Teams haben sie ein Molekül entwickelt, das unerwünschtem Fettabbau entgegenwirkt, indem es das Enzym ATGL hemmt. Dieses Molekül namens „Atglistatin“ könnte in Zukunft sowohl eine Erkrankung an Diabetes Typ 2 als auch Kachexie, die extreme Abmagerung von KrebspatientInnen, verhindern. Im Oktober 2013 wurde Atglistatin in der Zeitschrift Nature Chemical Biology erstmals der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgestell.

>> mehr Informationen

 

Die Basis für eine neue Diagnosemethode bei Fettleber

... schufen Teams um Univ.-Prof. Dr. Friedrich Spener vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Uni Graz, Dr. Harald Köfeler vom Zentrum für Medizinische Forschung der Med Uni Graz und Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Thallinger vom Institut für Genomik und Bioinformatik der TU Graz. Sie zeigten erstmals, dass sich anhand der spezifischen Zusammensetzung von Fett-Tröpfchen in Leberzellen auf die unterschiedlichen Ursachen der Krankheit schließen lässt. Dieses Wissen legt auch den Grundstein für die Entwicklung neuer Therapien. Die Forschungsergebnisse wurden im August 2013 im Journal of Lipid Research publiziert und eroberten dessen Titelseite.

> mehr Informationen

 

Graz ist neben Cambridge, Dresden, Lyon und Regensburg eines der großen Zentren der Lipidforschung in Europa. Im Lipidomics Research Center Graz wurden auf Initiative von Friedrich Spener und Univ.-Prof. Dr. Sepp D. Kohlwein die Arbeitsgruppen am Standort unter einem virtuellen Dach zusammengeführt und sind heute Teil der Forschungsplattform BioTechMed-Graz.

Erstellt von Gudrun Pichler

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