Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Anmeldung zum Studium (Wintersemester 2026/27)
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Aufgedeckte Allzweckwaffe

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Dienstag, 03.09.2019

Aufgedeckte Allzweckwaffe

Das Enzym Xds spielt für den Cholera-Erreger Vibrio cholerae eine wesentliche Rolle. WissenschafterInnen haben das seltene Enzym jetzt erstmals biochemisch beschrieben und erforscht, welche Faktoren für dessen Fitness relevant sind. Grafik: Katharina Preßler.

Das Enzym Xds spielt für den Cholera-Erreger Vibrio cholerae eine wesentliche Rolle. WissenschafterInnen haben das seltene Enzym jetzt erstmals biochemisch beschrieben und erforscht, welche Faktoren für dessen Fitness relevant sind. Grafik: Katharina Preßler.

ForscherInnen beschreiben erstmals Schlüsselenzym des Cholera-Erregers

Das Bakterium Vibrio cholerae ist Kampfmaschine und gleichzeitig Überlebenskünstler: Es kann in und außerhalb des menschlichen Körpers existieren und trotzt durch einen bestimmten Schutzmechanismus Attacken von Fressfeinden, Nährstoffmangel oder UV-Strahlung. ForscherInnen der Universität Graz haben jetzt einen Weg entdeckt, um eine gezielte Therapie gegen den lebensbedrohlichen Krankheitserreger entwickeln zu können. Die Hauptrolle spielt dabei das Enzym Xds, das Vibrio cholerae selbst vielseitig einsetzt: „Wir haben dieses sehr seltene Schlüsselenzym erstmals vollständig biochemisch charakterisiert. Damit ist ein ganz wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Therapie gegen Cholera gelungen“, beschreibt Stefan Schild vom Institut für Molekulare Biowissenschaften. Die Ergebnisse wurden im renommierten online Fachmagazin „Frontiers in Microbiology“ veröffentlicht.

Das Team rund um Stefan Schild konnte bereits mehrfach die enorm wichtige Rolle aufzeigen, die Xds für das Cholera-Pathogen spielt (siehe 1, 2, und 3). Xds hilft – gemeinsam mit einem zweiten wichtigen Enzym – dem Bakterium beim Bau seines Schutzschildes, dem Biofilm. Gleichzeitig sorgen die beiden Enzyme dafür, dass Vibrio cholerae den Biofilm verlassen kann, wenn dieser, zum Beispiel durch eine orale Aufnahme, in den menschlichen Darm gelangt. Dort heftet sich das Pathogen an Darmzellen an und löst die tödlich verlaufende Durchfallerkrankung aus. „Bevor es dazu kommt, schickt das Immunsystem seine Verteidigungstruppe, so genannte Neutrophilen, an den Ort der Infektion“, erklärt Schild. Sobald diese Immunzellen die Bakterien lokalisiert haben, lösen sie sich in ihre einzelnen Bestandteile auf. Die DNA der Neutrophilen wirkt wie ein Netz, das die bakteriellen Feinde einfängt und langsam abtötet. So weit, so gut – das Enzym Xds zerstört diese Falle jedoch und nicht nur das: Es frisst sich daran satt und speichert die aufgenommenen Nährstoffe für schlechte Zeiten. „Für Vibrio cholerae ist Xds eine sehr wirksame Allzweckwaffe. Weil dieses Enzym so selten ist, gab es bislang keine ausreichende biochemische Charakterisierung seiner Eigenschaften“, weiß Schild.

Die aktuelle Studie enttarnt nun eines der wichtigsten Kampfwerkzeuge des Cholera-Erregers: „Wir wissen jetzt, wo das aktive Zentrum des Enzyms liegt, welche Aminosäuren daran beteiligt sind und welche Zusatzfaktoren, wie etwa Salze oder Temperatur, eine Rolle für dessen Fitness spielen“, fasst der Forscher zusammen. Damit ist ein gut geeigneter Angriffspunkt identifiziert, an dem Inhibitoren, die das Enzym ausschalten, andocken könnten. Langfristig sollen dadurch effektivere, begleitende Therapien möglich werden.

Die Studie entstand an der Schnittstelle zweiter Doktoratsprogramme der Universität Graz, dem gerade ausgelaufenen „Molekulare Enzymologie“ sowie dem neu eingerichteten doc.fund „Molecular Metabolism“ (kurz, MOBILES) des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF. Mobiles-Sprecherin ist Monika Oberer vom Institut für Molekulare Biowissenschaften, die die Struktur von Xds erstmals am Computer nachbilden konnte. In einer nächsten Studie wird es darum gehen, die exakte Kristallstruktur des Enzyms zu identifizieren.


Publikation: Katharina Pressler, Fabian Mitterer, Dina Vorkapic, Joachim Reidl, Monika Oberer und Stefan Schild. Characterization of Vibrio cholerae’s extracellular nuclease Xds. Front. Microbiol. - Microbial Physiology and Metabolism, in press. DOI: 10.3389/fmicb.2019.02057. https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmicb.2019.02057/

 

 

Weitere Literatur:

1    Seper A, Fengler VH, Roier S, Wolinski H, Kohlwein SD, Bishop AL, Camilli A, Reidl J, Schild S. Extracellular nucleases and extracellular DNA play important roles in Vibrio cholerae biofilm formation. Mol Microbiol. 2011 Nov;82(4):1015-37. doi: 10.1111/j.1365-2958.2011.07867.x. Epub 2011 Oct 27.
2    Seper A, Hosseinzadeh A, Gorkiewicz G, Lichtenegger S, Roier S, Leitner DR, Röhm M, Grutsch A, Reidl J, Urban CF, Schild S. Vibrio cholerae evades neutrophil extracellular traps by the activity of two extracellular nucleases. PLoS Pathog. 2013;9(9):e1003614. doi: 10.1371/journal.ppat.1003614.
3    Gumpenberger T, Vorkapic D, Zingl FG, Pressler K, Lackner S, Seper A, Reidl J, Schild S. Nucleoside uptake in Vibrio cholerae and its role in the transition fitness from host to environment. Mol Microbiol. 2016 Feb;99(3):470-83. doi: 10.1111/mmi.13143.

 

 

Erstellt von Gerhild Leljak

Weitere Artikel

Fit in den Ferien: Sommer-Sport am Campus der Uni Graz

Mit dem Kleeblattlauf ist das Fitness-Semester längst nicht beendet. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr bietet die Uni Graz auch heuer wieder Sommer-Sport am Campus. Vom 30. Juni bis 16. Juli 2026 gibt es ein kostenloses Bewegungsprogramm im Grünen. Auf der schattigen Südwiese (zwischen Hauptgebäude und Universitätsplatz 2) können Interessierte nachmittags den Körper mit Bodyworkout, Faszientraining und Yoga in Form bringen.

Es wird noch heißer: Klimaforscher prognostizieren bis 2027 globale Erwärmung von 1,7 Grad

Während Europa aktuell unter der Hitze stöhnt, entwickelt sich auch der weltweite Temperaturanstieg in Richtung beunruhigender Rekorde. 2026 liegt er voraussichtlich bei 1,62 Grad, 2027 sogar bei 1,71 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Auch der langfristige Temperaturanstieg – ein Mittelwert über einen Zeitraum von 20 Jahren – überschreitet bereits ab 2026 das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens. Diese Prognose gelang Forschenden der Universität Graz erstmals so weit im Voraus. Die anwachsende Klimaschwankung El Niño begünstigt die Vorhersagequalität und erleichtert dadurch eine zuverlässige Berechnung.

Waldbrand am Rosenhain: Freiwillige Feuerwehr probte Evakuierung des Jesuitenrefektoriums

Dichter Rauch im Stiegenhaus, Flammen am Waldrand, vermisste Personen im Jesuitenrefektorium der Uni Graz: Am Rosenhain probte die Freiwillige Feuerwehr Graz ein Szenario, das angesichts von Hitze und Trockenheit immer realistischer wird

Steiermark als kooperativer Exzellenzstandort: Reformdiskussion trifft gelebte Praxis

Die steirischen Universitäten unterstützen die aktuellen Reformvorschläge der Universitätenkonferenz (uniko). Was derzeit an Profilbildung, Kooperation und effizientem Ressourceneinsatz gefordert wird, wird in der Steiermark seit Jahren erfolgreich gelebt. Die Erfahrungen am Standort zeigen, dass Zusammenarbeit und klare Schwerpunktsetzungen funktionieren und eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulsystems bilden.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche