Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Unis retten
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Auf den Grund gegangen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Freitag, 17.08.2012

Auf den Grund gegangen

Patrick Grunert nahm als erster Österreicher an einer Tiefseebohrung vor der iberischen Halbinsel und Portugal teil. Das Ziel: Klimaveränderungen der vergangenen 5,3 Millionen Jahre zu erforschen.

Patrick Grunert nahm als erster Österreicher an einer Tiefseebohrung vor der iberischen Halbinsel und Portugal teil. Das Ziel: Klimaveränderungen der vergangenen 5,3 Millionen Jahre zu erforschen.

Das Bohrschiff "JOIDES Resolution", Bild: Carlos Alvaréz Zarikian.

Das Bohrschiff "JOIDES Resolution", Bild: Carlos Alvaréz Zarikian.

Ein internationes ForscherInnen-Team am Werk: Hier arbeiten Sedimentologen am Bohrkernen, Bild: Lucas Lourens.

Ein internationes ForscherInnen-Team am Werk: Hier arbeiten Sedimentologen am Bohrkernen, Bild: Lucas Lourens.

Der Bohrturm. Insgesamt 900 Meter tief drangen die WissenschafterInnen in den Meeresboden damit vor.

Der Bohrturm. Insgesamt 900 Meter tief drangen die WissenschafterInnen in den Meeresboden damit vor.

ForscherInnen sind dem Klimawandel mittels Tiefseebohrungen auf der Spur

Bis zu 2.000 Meter tief ist das Meer vor der Küste der iberischen Halbinsel. Ein internationales ForscherInnen-Team drang dort sogar noch weiter vor – 900 Meter bohrten die WissenschafterInnen in den Meeresboden, um Gestein zu erreichen, das über 5 Millionen Jahre alt ist. Das Ziel: Durch Untersuchungen an Steinen und Fossilien Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Meeresströmungen und Klimaveränderungen während der vergangenen 5,3 Millionen Jahre zu gewinnen. Mit dabei war auch Dr. Patrick Grunert vom Institut für Erdwissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz – als erster Österreicher überhaupt.


Acht Wochen verbrachte der Forscher gemeinsam mit 35 WissenschafterInnen aus aller Welt auf einem Bohrungsschiff vor Spanien und Portugal. „Der Tiefseeboden ist deshalb so gut für Bohrungsarbeiten geeignet, weil es dort kaum Abtragungsprozesse gibt und die entnommenen Gesteinsproben deshalb eine komplette, ungestörte Chronologie der Geschehnisse liefern können“, erzählt der Wissenschafter. Für das Forschungsteam von besonderem Interesse ist das Pliozän, zu dem man den Zeitraum von vor 5,3 bis 2,6 Millionen Jahren rechnet. Damals öffnete sich die heute als „Straße von Gibraltar“ bekannte Meeresenge, wodurch es erstmals zu einem Austausch zwischen Mittelmeer und Atlantik kam. Warmes und salzreiches Wasser floss aus dem Mittelmeer in den Nordatlantik, dieses Phänomen wird „Mittelmeerausstrom“ genannt. „Dieses neue Strömungsmuster beeinflusst das Klima, vor allem das in Europa, bis heute“, erklärt Grunert. „Der Ausstrom im Norden vermengt sich mit dem Golfstrom. Daraus entsteht ein wichtiger Motor für das Strömungssystem im Nordatlantik, das die nördlichen Teile Europas wärmt.“ Grunert will herausfinden, welche Rolle der Mittelmeerausstrom im Zusammenhang mit den – teilweise heftigen – Klimaschwankungen in der Vergangenheit spielt. In den kommenden Monaten wird der Forscher die rund 500 gewonnen Gesteinsproben auswerten. Erste Ergebnisse sind für 2013 zu erwarten.


Die Bohrungen fanden im Rahmen des „Integrated Ocean Drilling Program“ (IODP) statt. Österreich nimmt seit 2004 daran teil, den Mitgliedsbeitrag teilen sich die Österreichische Akademie der Wissenschaften ÖAW und Wissenschaftsfonds FWF.

>> Patrick Grunert ist heute auch "Steirer des Tages" der Kleinen Zeitung

Erstellt von Gerhild Kastrun

Weitere Artikel

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

Uni Graz: Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Wissensstandort Steiermark

Runder Tisch fordert tragfähige Finanzierung für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028–2030 der fünf steirischen Universitäten mit dem Bund.

Wie unterrichten mit youtube und KI? Uni Graz stärkt Mediendidaktik in der Schule

Die Reise durch die Blutgefäße mit der VR-Brille veranschaulicht den Biologie-Unterricht. Ein interaktives Quiz macht Physik lebendiger. Das youtube-Video erklärt den Ersten Weltkrieg. Das Handy wird zwar vermehrt aus dem Klassenzimmer verbannt, dafür übernehmen in der Schule zunehmend soziale Plattformen, Apps sowie KI eine Rolle in der Wissensvermittlung. Doch wie gelingt der Unterricht mit Medien noch besser? Wo liegen die mediendidaktischen Herausforderungen? An der Universität Graz tauschen sich dazu Wissenschaftler:innen bei einer Tagung aus, die zum ersten Mal in Österreich stattfindet.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche