Studieren an der Uni Graz: Anmeldung für Aufnahmeverfahren ab März

Kosmetika in der Umwelt: Wissenschaftler:innen belegen Gefahr für Ameisen

Titandioxid, das beispielsweise in Kosmetika enthalten ist, gelangt in Form von Nanopartikeln immer häufiger in die Umwelt. Dadurch könnte die Substanz auch Insekten gefährden. Nehmen Ameisen den Stoff zusätzlich in Kombination mit dem Pestizid Glyphosat auf, stört das die Entwicklung ihrer Nachkommen. Wissenschaftler:innen der Universität Graz machen auf die negativen Folgen des giftigen Cocktails aufmerksam.

Mensa Space: Neuer Lern- und Treffpunkt für Studierende

Die Universität Graz und ÖH Uni Graz eröffneten Ende Jänner 2026 den „Mensa Space“: Das einzigartige Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Studierenden entworfen und bietet Lernzonen, Lounge mit Snack-Automaten und Mikrowellen sowie einen Gaming-Bereich und Küche. Seit 28. Jänner ist die 24/7-Zone für alle Angehörigen der Uni Graz geöffnet.

Die stille Arbeit am Erbe der Menschheit

Vom äthiopischen Pergament bis zum barocken Sternenatlas: In der Universitätsbibliothek Graz lagern einzigartige Zeugnisse der Weltgeschichte. Mit dem Projekt „2500 Jahre Wissen“ gibt die Universität Graz alten Büchern eine Zukunft. Privatpersonen und Unternehmen können Patenschaften übernehmen – und damit aktiv zum Erhalt wissenschaftlicher und kultureller Originale beitragen. Restauratorinnen bewahren fachkundig, mit Akribie.

Neue Messungen: Uni-Graz-Forscher:innen zeigen, was Grönlands Gletscher schmelzen lässt

Abtauende Gletscher in der Arktis lassen den Meeresspiegel ansteigen und bedrohen dadurch Küstenregionen. Das Schmelzwasser, das in den Nordatlantik abfließt, kann Ozeanströmungen wie den Golfstrom verändern, die das Klima in Europa maßgeblich steuern. Um den Gletscherschwund besser erklären zu können, hat ein Forschungsteam der Universität Graz nun Lufttemperatur und Wetterbedingungen an der Flade Isblink Eiskappe in Nordgrönland genau analysiert. Dieser zweitgrößte Eiskörper der Insel verliert seit 2008 zunehmend an Dicke. Die Ergebnisse sind im Journal The Cryosphere erschienen.

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