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Universität Graz Neuigkeiten Zukunft Biene

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Donnerstag, 20.03.2014

Zukunft Biene

Die Gesundheit der Bienen steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts, an dem die Uni Graz wesentlich beteiligt ist. Foto: pixelio.de

Die Gesundheit der Bienen steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts, an dem die Uni Graz wesentlich beteiligt ist. Foto: pixelio.de

Uni Graz federführend bei Projekt des Lebensministeriums

Regionale Winterverluste von bis zu dreißig Prozent haben die Bienen erst kürzlich wieder in die Schlagzeilen gebracht. An der Uni Graz werden Jahr für Jahr relevante Daten von ImkerInnen aus ganz Österreich erhoben und analysiert. Der Zoologe Karl Crailsheim und sein Team sind nun auch federführend mit dem Projekt „Zukunft Biene“ betraut, das das Lebensministerium lanciert hat. In Zusammenarbeit mit der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES und dem Wegener Center der Uni Graz sollen die verschiedenen Risikofaktoren für die Gesundheit der Tiere genau analysiert werden, um die Ursachen für das Bienensterben genauer festmachen zu können. Im Blickpunkt stehen dabei der Einfluss von Parasiten, Krankheiten und Agrochemikalien, die Qualität und Diversität der Trachtpflanzen sowie die Auswirkungen der Witterung.
„Für das Bienensterben ist selten eine einzelne Ursache festzumachen, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren“, erklärt Karl Crailsheim. Das haben bisherige Untersuchungen bereits gezeigt. In dem neuen Projekt soll nun eine fundierte Grundlage für Maßnahmen zur Bienengesundheit geschaffen werden, außerdem wollen die ForscherInnen sich auch international noch weiter vernetzen und Daten vergleichen. Das Forschungsvorhaben wird als Bund-Bundesländer-Projekt mit dem Verein „Biene Österreich“ realisiert, wobei auch finanzielle Mittel aus der Imkereiförderung zur Verfügung gestellt werden. Das Fördervolumen beträgt knapp 2,5 Millionen Euro für drei Jahre, Uni Graz und AGES steuern Eigenleistungen bei.

Erstellt von Dagmar Eklaude

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ERC Starting Grant im Doppelpack: drei Millionen Euro für zwei Forscherinnen der Uni Graz

Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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