Als Vorspann von „Jurassic World: ein neues Zeitalter“ (9. Juli) erklärt Molekularbiologe Kai-Uwe Fröhlich, ob Dinosaurier und Mammuts wirklich wieder zum Leben erweckt werden könnten.
Soziologin Karin Scaria-Braunstein übernimmt die Einführung zum Gerichtsdrama „Sie sagt. Er sagt.“ von Ferdinand von Schirach (2. Juli) und erklärt, wie unsere Gesellschaft mit Konflikten umgeht.
Für die Moderation sorgt jeweils Fritz Treiber, Molekularbiologe und Ernährungsexperte der ORF-Sendung „Studio 2“.
Das Finale am 10. Juli bestreiten Treiber und Historikerin Margit Linder mit einer neuen Ausgabe von „Science & Cinema“. Sie beleuchten Fakten und Fiktion von Filmen, die sich rund um die griechische Antike drehen. Dazu werden Ausschnitte aus Alexander, Asterix bei den Olympischen Spielen sowie Troja gezeigt.
Bei Schlechtwetter wird das Campus-Kino in den Alumni-Hörsaal (Bibliothek) verlegt.
Das gesamte Film-Programm sowie Tickets um 6 Euro unter: https://campus-kino.uni-graz.at
Hauptrolle für die Forschung
Dass Kino in Verbindung mit Wissenschaft einen Mehrwert hat, bestätigt eine aktuelle Studie der Universität Graz. Forscher:innen der 7. Fakultät, des Zentrums für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation, machen deutlich, dass die Wissensvermittlung mit Hilfe von Filmen das Verständnis für wissenschaftliche Themen positiv beeinflussen können.
Die Untersuchung wurde im Rahmen von zwei Veranstaltungen der Uni-Graz-Reihe „Science & Cinema“ im Jahr 2022 durchgeführt. Dabei beleuchtete Geophysiker Ulrich Foelsche den Klimawandel anhand ausgewählter Streifen, darunter Ausschnitte aus The Day After Tomorrow, A.I. sowie Mad Max.
Das Publikum wurde vor und nach den Events befragt, die Antworten lieferten die Basis für die Analyse eines interdisziplinären Forschungsteams. Autorin Hildrun Walter fasst zusammen: „Die Filmsequenzen mit Musik, starken Bildern und spannender Handlung vermitteln Emotionen, das lässt sich als Lernmoment für oft komplexe Inhalte nutzen.“ Einerseits gewinne man die Aufmerksamkeit, andererseits regen die Eindrücke dazu an, Sachverhalte aktiv zu hinterfragen.
Fazit: Die meisten Besucher:innen fühlten sich nach der Veranstaltung besser informiert und konnten die Hintergründe des Klimawandels besser einschätzen. „Kino wird zu einem Vehikel für Wissenschaft und eröffnet zugleich neue Zielgruppen“, bekräftigt die Forscherin.
Die Publikation ist im Journal of Science Communication erschienen.