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Universität Graz Neuigkeiten Wie gelingt Frieden? Maximilian Lakitsch treibt Forschung voran

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Montag, 12.01.2026

Wie gelingt Frieden? Maximilian Lakitsch treibt Forschung voran

Friedensforscher Maximilian Lakitsch sitzend in einem leeren Hörsaal

EU-weit gefragt: Maximilian Lakitsch treibt die Friedensforschung der Union voran. In der UNIZEIT plädiert er für eine Rückkehr zur Diplomatie. Foto: Uni Graz/Schaffernak

Donald Trump rasselt immer lauter mit seinem sprichwörtlichen Säbel, Unruhen im Nahen Osten eskalieren, der Krieg in der Ukraine wütet weiter. Welche politischen Maßnahmen zur Versöhnung beitragen könnten, weiß Maximilian Lakitsch. Er ist Koordinator einer EU-weiten Initiative zur Stärkung der Friedensforschung.

Angesichts des Ukraine-Kriegs und der Bedrohung durch mögliche weitere Expansionspläne Russlands rüstet Europa seit Jahrzehnten erstmals wieder auf. Stimmen, die sich gegen die zunehmende Militarisierung aussprechen, werden als weltfremd und naiv bezeichnet. Diesen Trend hält Maximilian Lakitsch für gefährlich. In der aktuellen Ausgabe der UNIZEIT plädiert er für eine Rückkehr zur Diplomatie. 

Trumps Angriff auf Venezuela und seine Drohungen gegenüber Grönland machen einmal mehr offensichtlich, dass die bisherigen politischen Strategien für ein friedvolles Zusammenleben nicht mehr ausreichen. Für nachhaltige neue Lösungen braucht es Forschung als Grundlage. Die österreichischen Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner initiierte im Dezember ein Kick-off-Treffen mit politischen und wissenschaftlichen Vertreter:innen aus 16 EU-Mitgliedsstaaten. In den kommenden Monaten werden diese konkrete Projektvorschläge entwickeln. Holzleitner bestellt Lakitsch zum Koordinator dieses Prozesses.

 

Erstellt von Dagmar Eklaude

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