Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Nachanmeldung Rechtswissenschaften & Biologie
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Aufnahmeverfahren 2026
  • Uni Vibes - das Fest
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Stolz im Schnee

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Montag, 20.01.2014

Stolz im Schnee

Egon Zimmermann holte 1964 in Innsbruck Olympia-Gold in der Abfahrt. Foto: www.olympic.org

Egon Zimmermann holte 1964 in Innsbruck Olympia-Gold in der Abfahrt. Foto: www.olympic.org

Christoph Eric Hack hat in seiner Dissertation untersucht, wie sehr der alpine Schisport nach 1945 österreichs Nationalbewusstsein prägte.

Christoph Eric Hack hat in seiner Dissertation untersucht, wie sehr der alpine Schisport nach 1945 österreichs Nationalbewusstsein prägte.

Absolvent der Uni Graz untersucht Schisport als Identitätsstifter

Diese Woche schaut die Sportwelt nach Kitzbühel, auch die Olympischen Spiele stehen vor der Tür. Millionen Fans in Österreich hoffen auf viele Medaillen für das Land. Dass die Nation im Kollektiv ihren AthletInnen die Daumen drückt, ist wesentlich dem alpinen Schilauf zu verdanken. Wie diese Sportart nach dem Zweiten Weltkrieg geholfen hat, unser Nationalbewusstsein erst zu formen, hat Dr. Christoph Eric Hack in seiner Dissertation am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz erforscht.
„Dieser Sport wurde zur nationalen Kultur und schuf damit Identität. Er bot den ÖsterreicherInnen ein Stück Heimat, das historisch unbelastet war und dem Staat globale Bedeutung zukommen ließ“, fasst der Absolvent zusammen. Die Siege der österreichischen RennläuferInnen in den späten 1940ern und 1950ern waren dabei ein Glücksfall für die Nationswerdung. Allen voran wurde Toni Sailer zur Ikone des Wiederaufbaus und verhalf dem Land zu einem neuen Maß an Selbstbewusstsein. Medial inszenierte Sportereignisse und das Bewusstsein um den touristischen Nutzen des Schifahrens trieben Stolz und Begeisterung zusätzlich in die Höhe. Außerdem hatte Österreich schon zuvor erheblichen Anteil an der Entwicklung der alpinen Fahrtechnik. „Darüber hinaus bietet unser Land geografisch die perfekte Kulisse für rasante Abfahrten“, ergänzt Hack. Gerade die Gebirgslandschaft wurde nach 1945 als unschuldige Idylle betrachtet – im Gegensatz zu den mit dem Nationalsozialismus verwobenen Städten.
Spätestens mit der Veranstaltung der Olympischen Spiele in Innsbruck 1964 funktioniert der Schisport als Symbol für die österreichische Nation. Die Impressionen aus den Bergen versichern, dass nichts mehr an etwaige dunkle Kapitel in der Vergangenheit erinnert und die Alpenrepublik alle Klischees bestätigt. „Kitzbühel wird zu einem Disneyland der Sportart, für die unser Land weltberühmt ist“, ergänzt der Historiker. Die Stars sind sowohl aktive AthletInnen als auch Legenden sowie ein Heer von SchilehrerInnen, die den Nachwuchs sichern und dafür sorgen, dass sich Inszenierungen auch in Zukunft fortsetzen lassen. „Hahnenkammrennen, Seriensiege und Horrorstürze, aber auch die Neigung zur Mythenbildung haben die Sportart dermaßen emotional aufgeladen, dass sie in Österreich Identität stiftet“, fasst Hack zusammen. Unbestritten ist dabei auch die Bedeutung herausragender Helden, nämlich Toni Sailer und später Karl Schranz. Dass wir heute mit Marlies Schild oder Marcel Hirscher mitfiebern, ist unter anderem „der Indoktrination der Kinder“ zu verdanken, wie Hack die beinahe dogmatischen Schikurse bezeichnet. „KritikerInnen des Schilehrplans werden öffentlich angefeindet, die österreichische Überlegenheit bei Kongressen der internationalen Schilehrerschaft wird gefeiert wie einst ein Sieg auf dem Schlachtfeld“, berichtet der Uni-Graz-Absolvent. Seine Dissertation wurde von Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad betreut.

Erstellt von Dagmar Eklaude

Weitere Artikel

Ausseer Gespräche: Europas Suche nach Unabhängigkeit

Erdöl aus dem Nahen Osten, Gas aus Russland, Technologie aus den USA, Kleidung aus China, Medikamente aus Indien: Kriege, unterbrochene Lieferketten und politische Turbulenzen machen globale Verkettungen besonders schmerzhaft spürbar. Wie abhängig hat sich Europa gemacht? Dieser hochaktuellen Frage widmet sich die 17. Ausgabe der Ausseer Gespräche vom 25. bis 27. Juni 2026.

Zukunft der Wissensregion Steiermark in Gefahr

500 Millionen Euro sollen bei steirischen Universitäten gestrichen werden. Damit werden Entwicklung und Konkurrenzfähigkeit des Wissenschafts-, Kultur- und Wirtschaftsstandortes kurzfristigen Sparzielen geopfert, fürchten die Rektor:innen.

Uni Vibes 2026: Universität Graz öffnet ihren Campus

Am 29. Mai 2026 verwandeln Universität Graz und La Strada Graz den Campus erneut in ein offenes Festgelände. „Uni Vibes – das Fest, das Grenzen überwindet“ verbindet Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft bei freiem Eintritt und für alle Generationen.

Guter Winter für die Honigbienen: Sterblichkeit in Österreich unter zehn Prozent

Am 20. Mai ist Welttag der Biene. Die heimischen Imker:innen können ihn heuer getrost begehen, denn ihre Völker kamen vergleichsweise gut über den Winter.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche