Der START-Preis ist die höchste Auszeichnung, die der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF jedes Jahr an NachwuchsforscherInnen vergibt. Wie heute bekanntgegeben wurde, ist Alexander Grüneis, derzeit Juniorprofessor für Experimentalphysik der kondensierten Materie an der Universität Köln, einer der acht PreisträgerInnen. Dem gebürtigen Linzer Grüneis wurde das Projekt mit der Arbeitsgruppe von Leonhard Grill am Institut für Chemie der Uni Graz als Host verliehen. Es sollen zweidimensionale Materialien mit durchstimmbaren physikalischen und chemischen Eigenschaften gezielt hergestellt werden. Dabei werden Filme, die nur ein Atom "dick" sind, lagenweise übereinander gelegt. Aus der Stapelfolge und der chemischen Funktionalisierung ergibt sich ein breites Spektrum von Eigenschaften. Die Besonderheit von zweidimensionalen Materialien ist seit einigen Jahren für Graphen bekannt und wurde erst vor wenigen Jahren mit dem Nobelpreis anerkannt. An weiteren, ähnlichen Materialien wird momentan intensiv geforscht. Aus Grüneis' viel versprechendem Projekt erwarten sich die WissenschafterInnen fundamentale Ergebnisse zur Grundlagenforschung ebenso wie wesentliche Impulse für praktische Anwendungen.
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