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Universität Graz Neuigkeiten Sommernacht und Spielwiese

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Mittwoch, 10.06.2015

Sommernacht und Spielwiese

Der Multikulti-Ball verwandelt den Campus in eine „Spielwiese“ für Erwachsene mit Karussell, Wurfspielen und Boccia-Bahn. Foto: Schubidu Quartet

Der Multikulti-Ball verwandelt den Campus in eine „Spielwiese“ für Erwachsene mit Karussell, Wurfspielen und Boccia-Bahn. Foto: Schubidu Quartet

Lüfteten die Geheimnisse des Multikulti-Balls 2015: Rektorin Christa Neuper, Sandy Lopicic, musikalischer Leiter, Ehrengast Muhamad Al Diri, Claudia Unger, Leiterin des Afro-Asiatischen Instituts, und der nigerianische Künstler Samson Ogiamien (v.l.), F

Lüfteten die Geheimnisse des Multikulti-Balls 2015: Rektorin Christa Neuper, Sandy Lopicic, musikalischer Leiter, Ehrengast Muhamad Al Diri, Claudia Unger, Leiterin des Afro-Asiatischen Instituts, und der nigerianische Künstler Samson Ogiamien (v.l.), Foto: cp-pictures

Der Multikulti-Ball 2015 mit La Strada-Feeling und Campus-Karussell

Eine Sommernacht, eine Spielwiese, ein Klanggebäude aus Musik und Menschen aus über 100 Nationen, die miteinander feiern, tanzen, essen, trinken – so leidenschaftlich wird am 18. Multikulti-Ball am 20. Juni 2015 die Vielfalt zelebriert. Das ist auch der Grund, warum die bunte Ballnacht des Afro-Asiatischen Instituts und der Karl-Franzens-Universität  Graz so beliebt ist: Hier treffen wunderschöne Roben auf bunte Festtrachten aus aller Welt.

Am 10. Juni 2015 wurden bei einem Pressegespräch die Geheimnisse dieser Sommernacht mit La Strada-Feeling gelüftet.

Der Innenhof des Hauptgebäudes der Uni Graz verwandelt sich am 20. Juni in einen kunterbunten Fest- und Konzertsaal mit kulturellen und kulinarischen Genüssen. Ein Teil des Campus präsentiert sich als „Spielwiese“ für Erwachsene mit Karussell, Wurfspielen und Boccia-Bahn. Der wunderbare Lesesaal der Universitätsbibliothek wird vom Publikum genauso in Besitz genommen wie die Aula, beides wohl außergewöhnliche Ball-Locations.

Toleranz, Dialog und Vielfalt
„Die Ballnacht steht im Zeichen der Toleranz und Weltoffenheit“, betonte Rektorin Christa Neuper. „Mit Studierenden und WissenschafterInnen aus mehr als 100 Ländern ist die Universität täglich eine Plattform des multikulturellen Dialogs.“

Claudia Unger, Leiterin des Afro-Asiatischen Instituts, verwies auf den guten Zweck der Unterhaltung: „Der Reinerlös des Balls fließt in ein Stipendienprogramm, durch das internationale Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika die Möglichkeit erhalten, in Österreich zu studieren.“

Giving Voice

Ganz im Zeichen der kulturellen Vielfalt steht auch das abwechslungsreiche Programm, das das Team von La Strada Graz gemeinsam mit dem Musiker Sandy Lopicic erarbeitet hat. "Giving Voice" – den Dingen eine Stimme zu geben, zieht sich als roter Faden durch das gesamte künstlerische Programm für den Multikulti-Ball 2015.

Ehrengäste

Mit dem Ehrengast setzen die Veranstalter heuer ein aktuelles Zeichen: Angesichts der Kriege im Nahen Osten und der Flüchtlingsdramen wird „Giving Voice“ ganz konkret umgesetzt: Muhamad Al Diri, Zahnarzt aus Syrien, der vor einem halben Jahr nach Österreich aufgrund von persönlicher Verfolgung und Lebensgefahr flüchten musste, ist heuer der Ehrengast und gibt den vielen Facetten aktueller Ereignisse sein Gesicht.  Seine Stimme erhebt Dr. Al Diri nicht nur für seine Familienmitglieder, die nach wie vor in Damaskus leben, sondern für alle, die von diesem Krieg betroffen sind.

Die Multikulti-Card 2015, die stets besonderes multikulturelles Engagement auszeichnet, erhält heuer Sonja Perkic-Krempl, eine engagierte Kämpferin gegen Menschenrechtsverletzungen. Sie unterstützte das österreichische Zeugenbegleitungsprogramm in Guatemala,  erstellte eine Studie über die Verbindung von guatemalischen Frauenmorden und dem organisierten Verbrechen und erhielt für ihre durchaus gefährliche Arbeit u.a. den Menschenrechtspreis des Landes Steiermark.

Multikulti-Ball 2015
Samstag, 20. Juni 2015, Einlass ab 19.30 Uhr
Karl-Franzens-Universität Graz
Eröffnung im Innenhof um 21 Uhr
www.multikulti.at

Erstellt von Andreas Schweiger

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