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Mittwoch, 26.06.2013

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Für mehr Sicherheit in der Luft: Auf der Sommerschule für Luftfahrtpsychologie an der Uni Graz (ISAP'13) kommen ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Foto: Andreas Morlok/pixelio.de

Für mehr Sicherheit in der Luft: Auf der Sommerschule für Luftfahrtpsychologie an der Uni Graz (ISAP'13) kommen ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Foto: Andreas Morlok/pixelio.de

Dr. Sylvia Peissl, Mit-Organisatorin der ISAP'13, setzte sich mit ihrer Dissertation gegen rund 200 TeilnehmerInnen in einem der größten internationalen Kongresse für Luft- und Raumfahrt durch und erreichte den 12. Platz.

Dr. Sylvia Peissl, Mit-Organisatorin der ISAP'13, setzte sich mit ihrer Dissertation gegen rund 200 TeilnehmerInnen in einem der größten internationalen Kongresse für Luft- und Raumfahrt durch und erreichte den 12. Platz.

PsychologInnen untersuchen an der Uni Graz menschliche Sicherheitsfaktoren in der Luftfahrt

Überlastete oder unerfahrene PilotInnen, gestresste Fluglotsen, Wartungspersonal im Dauereinsatz: Der „Faktor Mensch“ ist das größte Risiko in der Luftfahrt. Um für besondere Herausforderungen, wie extremes Wetter, noch mehr Sicherheit in der Luft zu gewährleisten, veranstaltet die Karl-Franzens-Universität Graz auch heuer wieder die Internationale Sommerschule für Luftfahrt-Psychologie (ISAP’13). Vom 1. bis 5. Juli 2013 werden 120 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Praxis Strategien für eine bessere Belastbarkeit entwickeln. Auch der Umgang mit Flugangst und optimaler Komfort für Passagiere werden Themen sein.

 
„Internationale ExpertInnen untersuchen, wie menschliches Versagen weitestgehend ausgeschlossen werden kann. Besonders wichtig dafür sind individuelle und teambezogene Strategien der Stressbewältigung und des konzentrierten Arbeitens unter Druck“, fasst Organisator Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kallus vom Institut für Psychologie zusammen.

 

Mag. Sylvia Peißl, Psychologin der Uni Graz und Mit-Organisatorin der Sommerschule, hat dazu in ihrer kürzlich verfassten Dissertation gezeigt, dass das bewusste Fokussieren im richtigen Moment den entscheidenden Unterschied ausmachen kann: „Speziell bei unvorhergesehenen Situationen, wie etwa einem Instrumentenausfall, ist es wichtig, die Aufmerksamkeit auf die unmittelbare Umwelt zu richten, nicht auf den eigenen Stress.“ Die 25-Jährige erreichte mit ihrem Vortrag auf einem der größten internationalen Kongresse für Luft- und Raumfahrt in Chicago kürzlich den sensationellen 12. Platz von 209 TeilnehmerInnen.


Schwerpunkte der ISAP’13 sind Strategien zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Personen und Systemen gegen Störungen und Problemsituationen. Dabei werden auch Über- und Fehlreglementierungen Themen sein. Internationale SpitzenforscherInnen legen dabei ihre Positionen dar und diskutieren neue Ansätze.


Die Internationale Sommerschule für Luftfahrt-Psychologie der Uni Graz, kurz ISAP, ist weit über die Grenzen Österreichs bekannt. Auch die diesjährige Veranstaltung wird von der European Association for Aviation Psychology als Aus- und Fortbildung anerkannt und empfohlen.


Zeit: Montag, 1. Juli, bis Freitag, 5. Juli 2013
Ort: Zentrum für Weiterbildung, Harrachgasse 23, 8010 Graz


Erstellt von Gerhild Kastrun

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