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Universität Graz Neuigkeiten Schützend, schonend, sauber

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Freitag, 25.07.2014

Schützend, schonend, sauber

Uni-Rad

Die Umweltleitlinien der Uni Graz wurden definiert

Das Prinzip der Nachhaltigkeit stellt für die Karl-Franzens-Universität Graz nicht nur ein Forschungsthema dar, es ist auch ein Leitgedanke der universitären Verantwortung. Mit der Einführung des Mobilitätskonzeptes sowie der Generalsanierung des Gebäudes Universitätsplatz 1 gibt es an der Uni Graz bereits Best-Practice-Beispiele.
Im Zuge der flächendeckenden Einführung des Umweltmanagementsystems nach EMAS – dem Eco-Management and Audit Scheme der Europäischen Union –, womit die Uni Graz ihre Initiative „Nachhaltige Universität“ stärkt, wurden sogenannte Umweltleitlinien erstellt. „Diese stellen die Grundsätze des Umweltmanagementsystems dar“, erklärt Ralph Zettl, EMAS-Umweltmanager der Uni Graz.

Durch die Einhaltung der Umweltleitlinien, die kürzlich das Rektorat beschlossen hat, sollen Aktivitäten an der Universität Graz noch nachhaltiger gestaltet werden. Der Fokus liegt auf den Bereichen Forschung und Lehre, Erfüllung der umweltrechtlichen Anforderungen, Umgang mit Ressourcen, Beschaffung und Abfall, Mobilität sowie Kommunikation und Kooperation. Unter anderem verpflichtet sich die Universität darin zu folgenden Punkten: Verankerung der Nachhaltigkeit in den universitären Forschungsschwerpunkten, dauerhafte Festigung von Nachhaltigkeitsthemen im Studien- und Lehrangebot, sparsamer Umgang mit Ressourcen sowie Förderung nachhaltiger Mobilität.

Nachhaltiger Prozess
„Es war wichtig die Umweltleitlinien kompakt und prägnant zu erstellen, denn sie sollen für alle MitarbeiterInnen der Universität in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen gültig sein“, schildert Projektleiterin Anita Orthofer. Gemeinsam mit den Kolleginnen Birgit Natter und Nicole Spannring betreut Orthofer unter Einbindung der wissenschaftlichen Expertise der Professoren Rupert Baumgartner und Friedrich Zimmermann den gesamten Prozess. Denn von den Leitlinien wiederum werden die Umweltziele abgeleitet, die in den kommenden Monaten von der Universität selbst definiert werden. Darauf aufbauend werden Maßnahmen erarbeitet. Schließlich soll im Herbst 2015 die Begutachtung und Validierung des Umweltmanagements der Uni Graz nach EMAS erfolgen.

Vernetzung von Universitäten
Die Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS ist im Kooperationsprojekt „Umweltmanagementsysteme an Universitäten – Einführung und Weiterentwicklung“, das im Rahmen der Initiative „Hochschulraumstrukturmittel“ vom Wissenschaftsministerium gefördert wird, verankert. Die Vernetzung mit den Partner-Universitäten Klagenfurt, Salzburg, BOKU Wien sowie WU Wien fördert sowohl den Austausch von Know-how als auch die gemeinsame Weiterentwicklung bereits bestehender Programme und vorhandener Projektideen.

>> Die Umweltleitlinien im Detail

Erstellt von Andreas Schweiger

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ERC Starting Grant im Doppelpack: drei Millionen Euro für zwei Forscherinnen der Uni Graz

Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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