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Universität Graz Neuigkeiten Scharfer Einblick

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Donnerstag, 24.01.2019

Scharfer Einblick

Die Feldemissionsmikrosonde wurde nun an der Universität Graz aufgebaut und ist bereits in Betrieb. Renate Dworczak, Walter Kurz, Gerald Zenz, Christoph Hauzenberger (v.l.) und Steffen Birk (sitzend) sind stolz auf die gemeinsame Investition. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Die Feldemissionsmikrosonde wurde nun an der Universität Graz aufgebaut und ist bereits in Betrieb. Renate Dworczak, Walter Kurz, Gerald Zenz, Christoph Hauzenberger (v.l.) und Steffen Birk (sitzend) sind stolz auf die gemeinsame Investition. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Feldemissionsmikrosonde stärkt Forschungen am NAWI Graz Geozentrum: Sie schafft hochauflösende Aufnahmen im Nanobereich

Viel ist von außen nicht zu erkennen, aber das Gerät hat es in sich: Die neue Feldemissionsmikrosonde am Institut für Erdwissenschaften kann Aufnahmen im Nanobereich anfertigen – und das bei einer sehr hohen Auflösung. „Die modernen Geowissenschaften haben sich in den letzten Jahrzehnten von einer beschreibenden zu einer quantitativen Naturwissenschaft gewandelt“, erklärt dazu Christoph Hauzenberger, Leiter des Bereichs Petrologie und Geochemie. Wichtige Fortschritte bei der technischen Entwicklung gab es bei der räumlich hochauflösenden Analyse von Elementen. So eröffnen sich vollkommen neue Arbeitsgebiete in den Geowissenschaften, Physik, Chemie, in der Archäologie/Archäometrie oder auch in den Materialwissenschaften. Der Betrieb einer Feldemissionsmikrosonde am Wissenschafts-Standort Graz ist daher eine zukunftsträchtige Erweiterung für das bestehen NAWI Graz Central Lab für Water, Minerals and Rocks. In der Steiermark ist diese Sonde einzigartig, vergleichbare Geräte gibt es in Wien.

Mit rund 1,2 Millionen Euro wurde die Feldemissionsmikrosonde aus Geldern von NAWI Graz, dem Institut und Hochschulraumstrukturmitteln finanziert. Feierlich in Betrieb genommen wurde sie am 23. Jänner 2019 im Beisein von Vizerektorin Renate Dworczak, NAWI Graz Dekan der TU Graz, Gerald Zenz sowie dem Institutsleiter der Erdwissenschaften, Steffen Birk.

 

Erstellt von Konstantin Tzivanopoulos

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