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Universität Graz Neuigkeiten Qipao und Dirndl

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Montag, 21.07.2014

Qipao und Dirndl

Das kürzlich erschienene Buch Qipao und Dirndl

Das kürzlich erschienene Buch Qipao und Dirndl

Traditionelle Kleidung in China und Österreich im Fokus

Sowohl in Österreich als auch in China nimmt der Umgang mit traditioneller Kleidung eine besondere Stellung in der Gesellschaft ein. Besonders, weil dieser Stellung einerseits nicht sehr viel Platz im alltäglichen Leben eingeräumt wird und andererseits diesem kleinen Raum dennoch eine große Bedeutung zukommt. Ein Nischenbereich im heutigen Alltag wird hier mit weitreichender gesellschaftlicher, historischer und künstlerischer Bedeutung aufgeladen. Selbst bei oberflächlicher Betrachtung dieses Sachverhalts fällt auf, wie schnell traditionelle Kleidung Emotionen hervorruft: Bedeutsame Themenbereiche wie Heimat, Tradition und Geschichtsbewusstsein, Erneuerung sowie Identität in einer regionalen Gruppe bzw. in einer globalen Gesellschaft kommen auf. Das Gewand ist immer ein Zeichen des persönlichen  Ausdrucks und hat großen Repräsentations- und Symbolcharakter.

In der zweisprachigen Publikation (Deutsch und Chinesisch) "Qipao und Dirndl", die von Maria Valentina Kravanja, Daniela Unger-Ullmann und Wenli Zhang am Konfuzius-Institut an der Uni Graz entstanden ist, bespricht ein wissenschaftlicher Artikel die geschichtliche Entwicklung des traditionellen Gewands in beiden Ländern und thematisiert die stilistischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Im ausführlichen Bildteil werden jeweils 12 Trachten aus Österreich und China über kurze Beschreibungen der Trachten und Abbildungen vorgestellt.

 

Die Publikation ist am Konfuzius-Institut, im Buchhandel sowie im Internet erhältlich.

 

"QIPAO UND DIRNDL"

Maria Valentina Kravanja, Daniela Unger-Ullmann, Wenli Zhang (Hrsg.)

edition keiper

ISBN: 978-3-902901-60-6

 

 

 

Erstellt von Konfuzius-Institut & Konstantinos Tzivanopoulos

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Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

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Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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