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Universität Graz Neuigkeiten Protest gegen Budgetkürzungen: Universitäten setzen gemeinsames Zeichen in Graz

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Donnerstag, 28.05.2026

Protest gegen Budgetkürzungen: Universitäten setzen gemeinsames Zeichen in Graz

Menschenmenge bei einer Demo, viele junge Erwachsene halten Plakate mit Forderungen nach mehr Bildung und Geld für Universitäten hoch. ©Foto Fischer
©Foto Fischer

Tausende Menschen demonstrieten in Graz gegen die Sparpläne der Regierung bei den Unis. Foto: Med Uni Graz/Fischer

Tausend Studierende, Forschende und Mitarbeiter:innen aller steirischen Universitäten demonstrierten am 28. Mai in Graz gegen die angekündigten Budgetkürzungen. Rektorate und Studierendenvertretungen warnten vor massiven Folgen für Forschung, Lehre und den Wissenschaftsstandort.

 

Unter dem Motto „#UnisRetten“ protestierten am 28. Mai Universitäten, Studierendenvertretungen und Unterstützer:innen von Bildung, Wissenschaft und Forschung in Graz gegen die geplanten Budgetkürzungen des Bundes. Nach Angaben der Hochschülerschaft gingen rund 6500 Menschen auf die Straße. 

Der Demonstrationszug führte von der Wilhelm-Fischer-Allee durch die Grazer Innenstadt bis zum Hauptplatz. Hintergrund sind angekündigte massive Einsparungen im Hochschulbereich, vor denen Universitäten und Interessenvertretungen seit Tagen eindringlich warnen. Sie verwiesen dabei insbesondere auf die verheerenden Auswirkungen auf Studienbedingungen, Arbeitsplätze und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Österreich. 

„Es braucht jetzt Klarheit für den Finanzierungspfad der Universitäten. Real 2,5 Milliarden Euro weniger ist eine Dimension eines massiven und nicht bewältigbaren Einschnitts, wenn Österreich als Wissens-, Forschungs- und Innovationsnation auf dieser Welt weiter mithalten will“, fordert Rektor Peter Riedler.

„Wer heute an den Universitäten spart, gefährdet die Wirtschaft von morgen. Das betrifft sowohl das Fehlen von Fachkräften als auch den Rückgang von Innovation. Wenn die Mittel für die Universitäten gekürzt werden, bedeutet das eine nachhaltige Schwächung für unseren Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort“, mahnte TU-Graz-Rektor Horst Bischof.

„Am Beispiel der Med Uni Graz wird deutlich, dass Einsparungen nicht nur Lehre und Forschung betreffen, sondern unmittelbar die Gesundheitsversorgung sowie die Ausbildung zukünftiger Ärzt:innen gefährden. Diese Entwicklung ist nicht tragbar. Sie führt zu Qualitätsverlusten in Ausbildung, Versorgung und Forschung“, betonte Med-Uni-Graz-Rektorin Andrea Kurz.

Georg Schulz, Rektor der Kunstuniversität Graz, unterstrich: „Die geplanten Kürzungen treffen uns überproportional und gehen an die Substanz. Das muss verhindert werden, denn Universitäten sind eine zentrale Lebensader für Österreich.“

Peter Moser, Rektor der Montanuniversität Leoben, warnte vor den geplanten Budgetkürzungen: „Sie bedeuten weniger Innovation, bremsen Zukunftstechnologien und schwächen den Forschungs- und Hochschulstandort Österreich nachhaltig.“

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