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Donnerstag, 09.02.2017

Per Mausklick zur Note

Kompetentes Team: MitarbeiterInnen von SOWI-Dekanat und Uni-IT ziehen an einem Strang und feierten 100.000 erfolgreich abgewickelte elektronische Prüfungen. Foto: Uni Graz/Eklaude ©Uni Graz/Eklaude
©Uni Graz/Eklaude

Kompetentes Team: MitarbeiterInnen von SOWI-Dekanat und Uni-IT ziehen an einem Strang und feierten 100.000 erfolgreich abgewickelte elektronische Prüfungen. Foto: Uni Graz/Eklaude

Die Karl-Franzens-Universität ist österreichweite Vorreiterin bei elektronische Prüfungen, die SOWI-Fakultät feierte bereits die 100.000.

Gut 42.000 elektronische Prüfungen wurden 2016 an der Uni Graz abgelegt, Tendenz stark steigend. „Online-Tests lassen sich vor allem in der Studieneingangsphase und in den ersten Semestern gut einsetzen, da hier viel Faktenwissen abgefragt wird und eine große Anzahl von Studierenden zu beurteilen ist“, weiß Christine Kapper, die seitens der Uni-IT für den reibungslosen Ablauf verantwortlich ist. Zuverlässige, fehlerfreie Systeme, Datensicherheit und Schummelschutz sind gewährleistet. 350 Studierende können in sieben Räumen im RESOWI-Zentrum gleichzeitig ihre Prüfungen ablegen, in dezentralen Räumen stehen hundert weitere Plätze zur Verfügung. 

Besonders beliebt sind E-Prüfungen bei Lehrenden der SOWI, sie machen mehr als ein Viertel derjenigen aus, die ihre Studierenden online testen. Knapp 23 Prozent sind NaturwissenschafterInnen, 18 Prozent von der REWI. Im Jahr 2000 wurden die ersten 150 Studierenden am Computer geprüft, die Initiative ging damals von der Medizinischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät aus. Bis 2010 explodierte die Zahl auf knapp 20.000, die ersten SOWI-Studierenden, die in diesem Jahr per Mausklick zu ihrer Note kamen, fetteten die Statistik auf. Insgesamt sind an der Uni Graz mittlerweile rund 240.000 Prüfungen online durchgeführt worden.
„2009 begann die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit der Uni-IT ein Pilotprojekt, um sichere und stabile Methoden zur Umsetzung eines Massenprüfungsbetriebs nach akademischen Ansprüchen zu entwickeln. Das war im beabsichtigten Umfang europaweit ein revolutionäres Vorhaben“, erinnert sich Dekanatsleiterin Eva Becskei.
Die REWI-Fakultät setzt ebenfalls verstärkt auf elektronische Tests und hat 2013 die E-Prüfungsabteilung eingerichtet. „Unser Ziel ist es, Vortragende zu entlasten und Freiräume für Forschung und Lehre zu schaffen“, berichtet deren Leiter Thomas Brandstätter. Im vergangenen Studienjahr wurden weit über 10.000 Prüfungen aus 24 Lehrveranstaltungen online abgelegt. Auch die Studierenden sind mit dieser Form der Wissensabfrage großteils zufrieden. Rund die Hälfte gab an, elektronische Test angenehmer oder sogar deutlich angenehmer zu finden, 23 Prozent zogen schriftliche Klausuren vor.

Erstellt von Dagmar Eklaude

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