Das Besondere an der Studie: Die Babys werden fünfmal innerhalb ihres ersten Lebensjahres untersucht. „So lässt sich erstmals nachvollziehen, wie sich die Körperzusammensetzung von der Geburt bis zum ersten Geburtstag entwickelt“, beschreibt Höfler.
Umfassender Einblick
Herzstück von „Kleine Körper – Große Fragen“ ist ein Mix aus neuartigen Messmethoden, die dank Kooperationen mit Forschungseinrichtungen in Finnland, Großbritannien und Österreich erstmals in einer Studie gebündelt werden. So bestimmt das Analysegerät PEA POD an der FH Joanneum die Körperzusammensetzung der Kinder. Ergänzen werden diese Daten durch eine extra für Säuglinge angepasste Ultraschallmethode. Zusätzlich erfasst ein eigens an der Universität Graz konzipierter Umweltsensor Licht, Geräuschpegel und Luftqualität im häuslichen Umfeld. Die Babys tragen zudem Windeln mit einem Bewegungssensor, der die Schlafposition und -bewegungen erfasst und damit die Qualität der Nachtruhe abbildet.
Kontakt:
Marco Höfler, BEd BSc MEd MSc
Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit der Universität Graz
Tel.: +43/(0)316/380–2321
E-Mail: marco.hoefler(at)uni-graz.at