Mit einem Vortrag von Claudio Minca, international renommierter Kulturgeograph an der Universität Wageningen in den Niederlanden, und einer anschließenden Podiumsdiskussion zur Internationalisierung geographischer Forschung und Mobilität von WissenschafterInnen wurde am 28. Jänner 2016 im Meerscheinschlössl die 13. Tagung zur Neuen Kulturgeographie eröffnet. Rund 130 TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland widmen sich zwei Tage lang verschiedenen Aspekten des Themas „Integrative Geographien. GeographInnen und Geographien in Bewegung“.
Vizerektor Martin Polaschek begrüßte die TeilnehmerInnen an der Uni Graz und verwies unter anderem auf die innovativen Forschungen des Instituts für Geographie und Raumforschung der Karl-Franzens-Universität: „Die Geographie ist in vielen interdisziplinären Bereichen tätig, etwa im Studium der Umweltsystemwissenschaften, oder auch im Rahmen von NAWI Graz, der österreichweit einzigartigen Kooperation der Karl-Franzens-Universität mit der TU Graz in den Naturwissenschaften.“
Die Tagungen der 2004 ins Leben gerufenen Reihe „Neue Kulturgeographie“ zählen zu den wichtigsten regelmäßigen Veranstaltungen im Bereich der Humangeographie und sind ein bedeutendes Forum vor allem für NachwuchswissenschaftlerInnen. Sie sind bekannt dafür, Raum für Innovationen und unkonventionelle Forschungsideen zu bieten. „Die Karl-Franzens-Universität Graz ist der erste Standort außerhalb Deutschlands, an dem eine Tagung zur Neuen Kulturgeographie ausgerichtet wird“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Ulrich Ermann, unter dessen Leitung die aktuelle Veranstaltung organisiert wurde. Diese umfasst 14 Paper-Sessions zu verschiedenen Schwerpunkt-Themen mit insgesamt rund 50 Fachvorträgen.
Freitag, 29.01.2016