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Universität Graz Neuigkeiten Menschenrechte schützen

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Mittwoch, 01.10.2014

Menschenrechte schützen

Drei der vier Herausgeber mit Österreichs Botschafter in Äthiopien: Solomon Abay Yimer, Wolfgang Benedek, Botschafter Andreas Melan, Tadesse Kassa Woldetsadik (vordere Reihe, v.l.) mit den AutorInnen sowie TeilnehmerInnen der Buchpräsentation vor dem M

Drei der vier Herausgeber mit Österreichs Botschafter in Äthiopien: Solomon Abay Yimer, Wolfgang Benedek, Botschafter Andreas Melan, Tadesse Kassa Woldetsadik (vordere Reihe, v.l.) mit den AutorInnen sowie TeilnehmerInnen der Buchpräsentation vor dem Menschenrechtszentrum in Addis Abeba. Foto: Pippan.

Lehr- und Forschungsprogramm mit äthiopischen Partneruniversitäten erfolgreich abgeschlossen

Wie können Menschenrechte geschützt, wie ein Staat verantwortungsvoll geführt werden? Und wie kann dies in Äthiopien im Speziellen und in Afrika im Allgemeinen geschehen? Diese Fragen behandelt eine aktuelle Publikation von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Benedek und Dr. Christian Pippan vom Institut für Völkerrecht und internationale Beziehungen der Uni Graz. Das Buch ist das Ergebnis einer dreijährigen Kooperation des Instituts mit der Addis Ababa University (AAU) und der Ethiopian Civil Service University (ECSU). Am 24. September 2014 wurde es in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, offiziell präsentiert. 

 

In dem von Benedek und Pippan mitherausgegebenen Sammelband "Ethiopian and Wider African Perspectives on Human Rights and Good Governance" setzen sich sechszehn AutorInnen vornehmlich äthiopischer Herkunft mit Fragen des Menschenrechtsschutzes in ihrer Heimat auseinander. An der Präsentation des Buches am Zentrum für Menschenrechte der Addis Ababa University nahm auch der Botschafter Österreichs in Äthiopien, Dr. Andreas Melan, teil.


Das dem soeben veröffentlichten Band zugrunde liegende Partnerschaftsprojekt "Academic Partnership on Legal and Human Rights Education", kurz APLHRE, wurde aus Mitteln des so genannten APPEAR-Programms der österreichischen Agentur für internationale Mobilität und Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung (OeAD) unterstützt. Unter der Leitung des  Instituts für Völkerrecht der Uni Graz hatte es die Förderung und Stärkung der rechtlichen, insbesondere der menschenrechtlichen, Bildungskapazitäten an den beteiligten Partnerinstitutionen zum Ziel und umfasste – neben der Erstellung und Herausgabe der Publikation – wiederholte Lehraufenthalte von MitarbeiterInnen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Graz in Äthiopien, die Veranstaltung von Sommerakademien und Forschungsworkshops in Addis Abeba, wechselseitige Forschungs- und Lehraufenthalte sowie Hilfestellung seitens der Grazer ProjektteilnehmerInnen beim Aufbau neuer Curricula und Literaturresourcen an den äthiopischen Partneruniversitäten.

Die Menschenrechte begleiten die Grazer WissenschafterInnen auch nach ihrer Rückkehr nach Österreich: Am 2. Oktober stellt Wolfgang Benedek im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft die Forschungsplattform "Menschenrechte und Demokratie" vor. Diese hat es sich zum Ziel gemacht, bestehenden Forschungskompetenzen in den Bereichen Menschenrechte, Demokratie und Gender zu vernetzen und neue Kooperationen anzustoßen.


Erstellt von Christian Pippan & Gerhild Kastrun

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